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Daniela Molzbichler

SWS-Rundschau (

.Jg.) Heft /: –

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Mitglieder der eigenen Kultur, und wenn sie weiß, wie sie sich situationsgerecht verhalten

muss. Es geht darum, sich in multiplen Realitäten die Orientierungs- und Handlungsfähig-

keit zu bewahren« (Da Rin/ Nodari 

, ).

Diese  Kompetenz  hat  in  den  letzten  Jahren  an  Bedeutung  gewonnen. Vor  allem  in

Sprachkursen, in der internationalen Wirtschaftswelt oder an den Universitäten gilt

interkulturelle  Kompetenz  mittlerweile  als  Schlüsselqualifikation  für  die  Zukunft.

Während entsprechende interkulturelle Trainingsangebote auf der Ebene international

agierender Unternehmen ständig expandieren, gibt es für den öffentlichen Verwal-

tungsbereich oder speziell für Allochthone und Autochthone in Österreich kaum der-

artige Angebote, die sich mit interkultureller Kompetenz beschäftigen.

In der Europäischen Union befassen sich im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative

EQUAL

5

 viele Projekte unter anderem mit interkultureller Kompetenz. Beispielsweise



wird das Projekt MARE (Region Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Landkreise

Offenbach und Main-Taunus) durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Daran

sind 

 PartnerInnen beteiligt, die vor allem die Beschäftigungsfähigkeit von Migran-



tInnen in der Region nachhaltig fördern. Dabei hat das angesehene Amt für multikul-

turelle Angelegenheiten in Frankfurt den Projektteil »Interkulturelle Kompetenz« über-

nommen. Die Projektlaufzeit beträgt ca. 

 / Jahre (. Jänner bis . Juni ).

Auch in Österreich gab und gibt es Projekte zu interkultureller Kompetenz wie

etwa »INTERkulturLOTSEN« (IKLÖ). IKLÖ wurde ebenfalls im Rahmen von EQUAL

gefördert und setzte sich speziell mit der Bekämpfung von Rassismus und Fremden-

feindlichkeit auf dem Arbeitsmarkt auseinander. Folgende acht PartnerInnen waren

daran beteiligt: Volkshilfe Österreich – EQUAL gemeinnützige GmbH, Initiative Min-

derheiten, STARTBAHN – Verein für Arbeits- und Beschäftigungsinitiativen, Trigon

Entwicklungsberatung Unternehmensberatung GmbH, Ludwig Boltzmann Institut für

Menschenrechte, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Wirtschaftskammer Österreich

und das Bundesministerium für Inneres. Das Projekt dauerte 

 Monate (.. bis

..), ein Folgeprojekt wird bereits entwickelt.

Für den immer größer werdenden Raum der Europäischen Union scheinen mir

jedoch solche Projekte auf den zweiten Blick meist mit zu wenigen Ressourcen (Perso-

nal, Zeit) ausgestattet zu sein. Daher können viele Probleme im Umgang mit kulturel-

len Verschiedenheiten nur ansatzweise oder nur mit einer kleinen Gruppe behandelt

werden, dementsprechend wird dann auch mit interkultureller Kompetenz umgegan-

gen. Vor allem für die öffentliche Verwaltung, wie etwa kommunale Behörden oder

Polizei, müsste es ein breiteres Angebot von regelmäßigen interkulturellen Trainings

geben, um interkulturelle Kompetenz auf einer professionellen Ebene zu erlernen. Aber

diese Förderung professioneller interkultureller Kompetenz müsste auch die breite Öf-

fentlichkeit erreichen und sowohl Allochthone als auch Autochthone betreffen. Hier

wären vor allem Anreize zu schaffen, sich mit interkultureller Kompetenz zu befassen.

Jedoch fehlt dafür nicht nur in Österreich, sondern auch in der Europäischen Union

insgesamt ein stärkeres Problembewusstsein.

5

Nähere Informationen zu EQUAL finden Sie unter: http://europa.eu.int/comm/employment_social/



equal/index_de.html, 

...




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Kulturen in Konflikt? Vom Umgang mit Konflikten in interkulturellen Beziehungen

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.Jg.) Heft /: –

Die Verbesserung der interkulturellen Kompetenz sollte ebenso ein wichtiger As-

pekt im Rahmen von Integrationskonzepten sein. Beispielsweise bemüht sich derzeit

die Stadt Salzburg, ein Integrationskonzept zu erarbeiten – immerhin leben in Salzburg

ca. 


 Prozent MigrantInnen. Dafür stehen aber zu wenig finanzielle Ressourcen zur

Verfügung, um mittel- bzw. langfristig planen zu können und auch interkulturelle

Kompetenz auf breiter Ebene zu fördern.

6

4. Abschließende Bemerkungen



Kulturen sind nichts Statisches, sondern beeinflussen, überschneiden und verbinden

sich gegenseitig. So können Menschen aufgrund eines längeren Aufenthalts in einer

anderen Kultur einerseits in ihrer »Heimatkultur« eine stärkere Verwurzelung erleben,

andererseits sich von dieser abwenden; sie können sich sowohl heimatlos als auch be-

heimatet fühlen; und sie können sowohl große Gemeinsamkeiten als auch große Diffe-

renzen zwischen jenen Kulturen feststellen, in denen sie sich befinden (Molzbichler

, –). Wichtig ist stets das Bewusstsein, dass jede Person damit individuell un-

terschiedlich umgeht. Diese Feststellung steht im Gegensatz zu allen Konzeptionen, die

von klaren Grenzen zwischen Kulturen ausgehen, und somit kulturelle Unterschiede

stets als unverrückbar und unveränderbar begreifen. Damit werden jedoch die Konflik-

te zwischen verschiedenen kulturellen Wertvorstellungen geschürt, und immer wieder

wird die Frage nach der wertvolleren, besseren Kultur gestellt.

Aufgrund der globalen Vernetzung nehmen die Auslandsaufenthalte und somit

auch die Auseinandersetzungen mit anderen Kulturen stetig zu. In diesem Zusammen-

hang entstehen neue Vermischungen von Kulturen, gespeist von der Pluralität der An-

schauungen, Werte und Normen. Dies erklärt auch die Feststellung vieler Interkultura-

listInnen, dass sich die Kulturen nicht einander annähern (bzw. angleichen), sondern

eher eine Zunahme der kulturellen Vielfalt zu erwarten ist. Daher sind besonders Em-

pathiefähigkeit und interkulturelle Kompetenz von großer Bedeutung, da sie Konflikte,

in denen Kulturunterschiede eine Rolle spielen, entschärfen können.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, etwa mit dem Kulturschock positiv um-

zugehen, das heißt, sich eine eigene persönliche Kultur zu schaffen, indem die anerzo-

genen und die neuen (fremden) kulturellen Wertvorstellungen miteinander verbunden

werden. Damit kann man sich idealerweise sowohl in der »Heimatkultur« als auch in

der »Gastkultur« bewegen und erwirbt somit interkulturelle Kompetenz. Dies trifft vor

allem für jene zu, die sich intensiv mit den Unterschieden, aber vor allem den Gemein-

samkeiten der Kulturen beschäftigt haben. Darum gilt: Je früher man die möglichen

Auswirkungen eines Kulturschocks erkennt, und sich der kulturellen Differenzen und

Ähnlichkeiten bewusst ist, desto besser kann man mit einem Kulturschock umgehen.

Diese interkulturelle Kompetenz wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen,

wenn es etwa darum geht, internationale Wirtschaftskooperationen weiter auszubauen,

6

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/presse/



aussendungen/

/p_.htm, ...




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ethnopolitische Konflikte zu begreifen, globale Umweltprobleme international anzuge-

hen – oder einfach nur, um Verschiedenheiten zwischen den Kulturen als Chance und

nicht als Risiko zu begreifen. Eine Gleichberechtigung und Anerkennung verschiedener

kultureller Werte und Erwartungen ist jedoch erst mit transkultureller Kompetenz er-

reicht, wenn also die vielfältigen Vernetzungen, Vermischungen und Verbindungen

zwischen unterschiedlichen kulturellen Wertvorstellungen im Denken, im Fühlen und

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