Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine Protokoll der Mitgliederversammlung am 28. 11. 2015 in Tübingen



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Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine

Protokoll der Mitgliederversammlung am 28.11.2015 in Tübingen

Anwesende Vorstand: Prof. Dr. Manfred Treml (Vorsitzender), Prof. Dr. Heinz-Günther Borck, Prof. Dr. Klaus Neitmann, Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, Dr. Beate Dorfey

Anwesende Beirat: Dr. Elsbeth Andre, Dr. Ursula Braasch-Schwersmann, Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Prof. Dr. Michael Matheus, Dr. Martin Schoebel, Dr. Helmut Rönz , Dr. Johannes Mötsch

Entschuldigt: Dr. Kai-Uwe Sprenger, Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Prof. Dr. Winfried Müller, Dr. Martin Schoebel

Protokoll: Dr. Dorfey

Beginn der Sitzung: 14.30 Uhr



Top 1: Bericht des Vorsitzenden

Herr Treml skizzierte seinen Beitrag in den „Blättern“ zu 20 Jahren Vorstandstätigkeit, der den 150. Band einleitet. Darüber hinaus berichtete er, dass die Artushof-Vereinigung, der Vogtländische Altertumsforschende Verein und die Gesellschaft für Oberschwaben als neue Mitglieder dem GDA beigetreten sind.

Sein Dank galt Frau Hirbodian und ihrem Team für die Organisation und Verbindung der Tagung der AG Landesgeschichte mit dem 42. Tag der Landesgeschichte in Tübingen.

Top 2: Bericht des Schatzmeisters

Der Jahresabschluss 2014 sowie der ohne Beanstandung erfolgte Bericht der Prüfer liegen diesem Protokoll als Anlage bei.

Die finanzielle Situation des Gesamtvereins kann als wirtschaftlich gut und den Aufgaben angemessen bezeichnet werden.

Dies gilt auch für den Zwischenstand der Jahresabrechnung 2015, der ebenfalls dem Protokoll beiliegt.

Wie in den Jahren zuvor galt ein herzlicher Dank Herrn Schaile für die stets herausragende Arbeit.

Auf Vorschlag von Herrn Matheus entlastete die Versammlung den Vorstand einstimmig.



Top 3: Bericht über die „Blätter für deutsche Landesgeschichte“

Der Jubiläumsband 150 ist Anfang November 2015 erschienen und mit 610 Seiten ca. 50 Seiten umfangreicher als sein Vorgänger. Inhaltlich umfasst er 5 Beiträge des Tages der Landesgeschichte in Kassel sowie weitere 110 Seiten zu einer von Herrn Müller mit zwei Kollegen durchgeführten Tagungssektion zu Heimatbildern im Königreich Sachsen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit weiteren 8 Beiträgen mit großer thematischer und regionaler Breite sowie den Berichten aus den wissenschaftlichen Einrichtungen und Vereinen stellt der Band eine besonders gelungene Zusammenstellung der landesgeschichtlichen Forschung dar.

Auch für den Band 151 liegt bereits eine Reihe von Beiträgen vor bzw. sind fest zugesagt. Hinzu kommen die Beiträge zum Tag der Landesgeschichte in Mainz sowie zu einer Tagung in Brandenburg an der Havel  zum Fläming, einer brandenburgisch-sächsischen Grenzregion, im späten Mittelalter und frühen Neuzeit. Mit dem Erscheinen wird im 3. Quartal 2016 gerechnet.

Der Vorsitzende bedankte sich herzlich bei Herrn Neitmann und seinen Mitherausgebern für die herausragende Arbeit.



Top 4: Wahlen Vorstand und Beirat 2015

Mit großem Bedauern berichtete der Vorsitzende über das Ausscheiden seines langjährigen Stellvertreters, Herrn Borck, aus dem Vorstand und sprach ihm seinen tiefempfundenen Dank für die geleistete Arbeit und die hervorragende Zusammenarbeit aus.

Aus dem Beirat werden Herr Becker, Herr Diefenbacher, Herr Ernst und Frau Kehne ausscheiden.

Zur Abstimmung auf der Mitgliederversammlung steht damit der folgende Wahlvorschlag:



Vorstand

Manfred Treml (Vorsitzender)

Konrad Elmshäuser (Stv. Vorsitzender)

Beate Dorfey (Schatzmeisterin)

Sigrid Hirbodian (Schriftführerin)

Klaus Neitmann (Schriftleiter)



Beirat

Elsbeth Andre (Rheinland-Pfalz)

Ursula Braasch-Schwersmann (Hessen)

Ferdinand Kramer (Bayern)

Winfried Müller (Sachsen)

Michael Matheus (Rheinland-Pfalz)

Johannes Mötsch (Thüringen)

Martin Schoebel (Mecklenburg-Vorpommern)

Kai Sprenger (Rheinland-Pfalz)

Helmut Rönz (Nordrhein-Westfalen)

Unter der Wahlleitung von Herrn Matheus wurde in persönlicher Wahl über die Kandidatinnen und Kandidaten für den Vorstand abgestimmt, die alle einstimmig bei Enthaltung der/des Betroffenen gewählt wurden und die Wahl annahmen.

Unter der Wahlleitung des neuen Vorsitzenden wurde in cumulo über den Vorschlag des Beirats abgestimmt, der gleichfalls einstimmig angenommen wurde.

Der Vorsitzende dankte den bisherigen Mitgliedern aus Vorstand und Beirat für ihre geleistete Arbeit und begrüßte mit Freude die neuen Mitglieder.

Top 5: Tage der Landesgeschichte

2016: 4./5. November Hannover, „Länderneugründungen nach 1945“ (Elmshäuser)

Als zentrale Planungsinstitution fungiert die Historische Kommission in enger Kooperation mit dem Niedersächsischen Landtag, in dessen Ausweichquartier die Tagung voraussichtlich auch stattfindet. Herr Elmshäuser verband die Informationen mit einem Call for papers.

2017: Dresden „Landesgeschichtliche Forschung in der DDR und den neuen Ländern von 1949 bis zur Gegenwart“ (Müller, Neitmann)

Die Tagung wird voraussichtlich in der letzten Woche im Oktober bzw. ersten im November 2017 stattfinden. Der Vorstand hat dem Terminvorschlag zugestimmt und die Organisatoren zur genaueren Festlegung ermächtigt. Innerhalb der nächsten drei Monate soll ein Programmentwurf zur Abstimmung vorgelegt werden.

2018: Tübingen „Landesteilungen“ (Hirbodian)

Erneut werden Frau Hirbodian und ihr Team die Planung und Organisation übernehmen.

Top 6: Verschiedenes

Der Abend der Landesgeschichte 2016 findet am 21.9.2016 in Hamburg, Altonaer Museum, statt und wird sich am Rahmenthema des Historikertags: „Glaubens-Fragen“ orientieren. Im Raum standen zwei Vorschläge zur Gestaltung, die weiterer interner Abstimmung bedürfen. Als dringend erforderlich werden die Aufnahme der Veranstaltung in das Tagungsheft sowie der Druck eines Begleitblatts, das den Taschen des Historikertags beigelegt wird, angesehen. Der Historische Verein Hamburgs sagte Unterstützung zu.

Herr Sprenger bietet dem Gesamtverein an, die Homepage des GDA künftig im IGL in Mainz zu hosten und zu pflegen unter Verlinkung auf das dort beheimatete Regionet. Hinzu kommt das Angebot zur Erstellung und Versendung eines Newsletters, zu dem regelmäßig Informationen in Vorstand, Beirat, aber auch den angeschlossenen Institutionen und Vereinen abgefragt und vom IGL gegen eine angemessene Kostenpauschale redaktionell verarbeitet und versendet werden (ca. 700 €/Jahr), u.a. auch über H-Soz-O-Kult. Für den Umzug der Daten von Koblenz werden ebenfalls Kosten anfallen, die nach festen Stundensätzen (15 €/Stunde) abgerechnet werden. Ggf. kann für Abfrage und redaktionelle Bearbeitung auch Herr Schuster gegen Kostenerstattung herangezogen werden.

Frau Heinz, die bislang in Koblenz die redaktionelle Arbeit geleistet hat, wird in Anerkennung ihrer Leistung eine einmalige Pauschale in Höhe von 1.000 € ausbezahlt.

Sämtliche Vorschläge zur Homepage des Gesamtvereins wurden von der Mitgliederversammlung einhellig begrüßt und einstimmig beschlossen.

Von Herrn Rönz kam die Anregung, die Präsenz des GDA auch in den sozialen Netzwerken zu verbessern, was dankbar aufgegriffen wurde.

Der Vorsitzende erinnert daran, dass die Arbeiten für den Forschungspreis bis 15. Januar 2016 eingereicht sein müssen. Das weitere Verfahren gestaltet sich dann nach bewährtem Vorbild. Die Entscheidung über die Vergabe wird im Mai 2016 vorliegen.

Anlässlich der Vorbereitung des unter Top 1 genannten Beitrags zu 20 Jahren Vorstandsgeschichte des Gesamtvereins stellt der Vorsitzende fest, dass mit Ausnahme der Jahre nach 1945 kein geschlossener oder nur recherchierbarer Archivbestand des Gesamtvereins auffindbar ist. Während die Unterlagen des Gesamtvereins nach 1945 in das Archiv Germanischen Nationalmuseums nach Nürnberg verbracht wurden, ist für die Zeit davor eine erschreckende „Geschichtsvergessenheit“ des Gesamtvereins zu konstatieren. Der Vorsitzende regte daher die Durchführung wissenschaftshistorischer Forschungsprojekte zur Aufarbeitung der Geschichte des Gesamtvereins an.

Vor dem Hintergrund des Ausscheidens verdienstvoller Mitglieder wurde mit Bedauern festgestellt, dass der Gesamtverein über keinerlei Auszeichnungen wie Ehrenmitgliedschaft, Ehrenvorsitz oder Ehrenmedaille verfügt, die als Ausdruck der besonderen Wertschätzung oder der herausragenden Verdienste verliehen würden könnte. Da eine Einführung eine Satzungsänderung voraussetzt, soll die Einführung auf der Mitgliederversammlung 2016 zur Abstimmung gestellt werden.

Die Mitgliederversammlung beauftragte den Vorstand einstimmig, eine entsprechende Satzungsänderung vorzubereiten und die erforderlichen Schritte einzuleiten.



Sitzungsende: 15.00 Uhr


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