Innstetten



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Innstetten

Seite 8 ff: Erste Beschreibung Innstettens


  • Effi beschreibt Innstetten als Landrat mit guter Figur und sehr männlich

  • Heißt Baron Geert von Innstetten und ist 38 Jahre alt

  • Nach Absage von Frau von Briest, Lebenswandel  Jurastudium

  • Geschätzt von Kaiser und Bismarck  Landrat in Hinterpommern

  • Effi sagt, Innstetten könnte ihr Vater sein, ältlich (Seite 15)



Seite 17: Titel und Gründe die ihn zu einer „guten Partie“ machen


  • 21 Jahre älter  ist Glück

  • Baron, Landrat  Angesehen

  • Ein Mann von Charakter, von Stellung und guten Sitten

  • Schlank brünett und von militärischer Haltung

  • Er ist der Stamm um den Effi sich ranken soll



Seite 21:


  • „Er glaubte nicht an Zeichen und Ähnliches, im Gegenteil, wies alles Abergläubische weit zurück.“ Der Zuruf „Effi Komm“ geht ihm nicht mehr aus dem Kopf



Seite 27: Innstettens Abstammung


  • Uradel, jedoch nicht von großer historischer Bedeutung

  • Innstetten ist großartiger Mensch, „Mann von Charakter und Schneid“



Seite 33: Charakterisierung durch Frau von Briest


  • Mann der feinsten Formen

  • Gerecht, verständig, weiß was Jugend bedeutet

  • Musterehe mit ihm möglich



Seite 34 f: Briefe von Innstetten


  • Sehnt sich nach Briefe, jedoch bestimmte er, dass sie nur einmal pro Woche schreiben soll

  • Die Briefe sind von oberflächlicher Zärtlichkeit, unpersönlich

  • „dass er in allem das richtige Maß hält, das ist ein Vorzug mehr“  Frau von Briest

  • D.h. er ist immer höflich und charmant sagt nie etwas peinliches oder anzügliches


Seite 36 ff: Weitere Charakterisierungen


  • „Geert ist ein Mann, ein schöner Mann, ein Mann, mit dem ich Staat machen kann aus dem was wird in der Welt“  Effi

  • „Er ist ja doch nicht alt und ist gesund und frisch und so soldatisch und so schneidig“  Effi

  • „Ein Mann von Charakter, ein Mann von Prinzipien, ein Mann von Grundsätzen“  Niemeyer

  • Er ist lieb, gut, nachsichtig, aber auch Furcht einflößend

  • Innstetten ist der Träger aller männlichen Tugenden  Effi

  • Karrieremacher

  • Er ist ein vorzüglicher Kerl und ein „Kunstfex“ Herr von Briest



Seite 43 f : Italienreise


  • „Er ist übrigens engelsgut gegen mich und erklärt mir alles“

  • „Er weiß übrigens alles so gut, dass er nicht einmal nachzuschlagen braucht“  Effi

  • Zeigt deutlich wie gebildet Innstetten ist

  • Innstetten: „draußen ist Herbst, aber in dir (Effi) habe ich den Frühling“


Seite 47 ff: Innstetten macht Kessin interessant


  • „hübscher Schlag Menschen“

  • „unsere guten Kessiner“

  • „so findest du zwischen ihnen auch Menschen aus aller Welt Ecken und Enden“

  •  Kessin ist Handeltreibende Stadt und Innstetten ist stolz auf sie

  • Er erklärt alles bis in das kleinste Detail, wie ein Vater oder Lehrer



Seite 56 ff: In Kessin


  • „Mir liegt nichts daran, die Respektperson zu sein, das bin ich für die Kessiner. Für dich bin ich …“

  • Will ihr Liebhaber, Ehemann sein, ist aber zu korrekt um es auszusprechen

  • Ist in allem sehr diszipliniert:

  • „ darin ist er streng; er kann das lange schlafen nicht leiden…nichts darf auf sich warten lassen“

  • Innstetten macht Effi Komplimente: „meine süße Effi“; „Effi, du bist ein entzückendes, liebes Geschöpf. Du weißt gar nicht, wie sehr ich’s finde und wie gern ich dir in jedem Augenblicke zeigen möchte, dass ich’s finde.“(S. 61)

  • Die Komplimente wirken aufgesetzt und doch ernst gemeint



Kessiner Alltag:


  • Der Kessiner Alltag ist geprägt davon, dass Innstetten immer arbeitet und sehr viel unterwegs ist

  • Er kümmert sich wenig um Effi und macht sich keine Gedanken wie es ihr geht

  • Er bestimmt, was getan wird und lässt Effi nicht viel Entscheidungsfreiräume

  • Seine Tage sind geprägt von einem straffen Zeitplan, alles ist durchdacht

  • Müde Zärtlichkeiten von Innstetten, die Effi hinnimmt, aber nicht erwidert er ist schlechter, langweiliger Liebhaber



Innstettens Verhalten im Bezug auf den Chinesen und den Spuk:


  • Es ist Effi die als erstes darauf kommt, dass es in Kessin einen Chinesen gibt/gab

  • Er glaubt nicht an Spuk und Ähnliches, sagt es wäre Unsinn

  • Erstaunlicherweise kommt Innstetten immer wieder auf den Chinesen zu sprechen oder fährt wie zufällig mit Effi an dessen Grab vorbei.

  • Das Verhalten ist problematisch, er nützt die Fantasie und Angst Effis aus

  • Teilweise ist die These von Crampas richtig, dass Innstetten Effi durch die Geschichten des Chinesen erziehen will, jedoch scheint dies nicht immer bewusst zu geschehen

  • Innstetten will Effi mit dem Chinesen necken und ihm wird nicht klar welche Folgen dadurch für Effi entstehen Angstträume

  • Innstetten kann nicht in Effi hineinfühlen, und macht ihr immer wieder Angst

  • Innstettens Verhalten ist so, dass immer die Möglichkeit offen bleibt, dass es einen Chinesenspuk gibt, er schafft diese Theorie nie vollständig aus der Welt

  • Innstettens Verhalten ist geprägt von Beschwichtigen und Verunsichern, was Effis Fantasie reichlich Nahrung gibt

 Man kann hier wohl erziehende Züge bei Innstetten in Bezug auf den Chinesen feststellen, jedoch scheint dies meist unbewusst abzulaufen.

Vorahnung Crampas-Affäre


  • Vorahnung Innstettens wird angelegt, als die Zwillinge „Effi komm !“ rufen (Seite 21)

  • Direkt auf Crampas bezogen: „Innstetten, der Effi, als er sie aus dem Schlitten hob, scharf beobachtete, aber doch das Sprechen über die sonderbare Fahrt zu zweien vermieden hatte, war am anderen morgen früh auf und suchte seiner Verstimmung, die noch nach wirkte, so gut es ging Herr zu werden“. (Seite 181/182)

  • Nach der Schlittenfahrt von Försters heim, heftige Eifersucht Innstettens und Vorahnung (Seite 182 f)

  • „Innstettens Blick flog scharf über sie hin. Aber er sah nichts, und sein Verdacht beruhigte sich wieder“ (Seite 193)

  • Nach Effis Erleichterung über den bevorstehende Umzug nach Berlin, ist Innstettens Zweifel, der seit Wochen immer wieder da war, sehr stark.(Seite 204)

  • „Was war das alles? Wo kam das her? Und er fühlte seinen leisen Argwohn sich wieder regen und fester einnisten…. Das alle Zeichen trügen und das wir in unserer Eifersucht, trotz ihrer 100 Augen, oft noch mehr in die Irre gehen, als in der Blindheit unseres Vertrauens.“ (Seite 205)




  • Innstetten spricht Effi nie direkt auf seinen Verdacht an und bemerkt nicht, wie aufgeregt Effi ist, wenn sie auf Crampas zu sprechen kommen


Gespräch mit Wüllersdorf


  • 260 Entdeckung der Briefe (Effi  Crampas)

  • Wüllersdorf ist Ministerialrat – guter Kriegsfreund, „sah auf den ersten Blick, dass etwas vorgefallen sein müsse“

  • Er steht Innstetten voll zu Verfügung

  • Innstetten ist unsicher ob die Affäre als verjährt angesehen werden kann, da sie 6 ½ Jahre her ist – Verjährungstheorie

  • „Innstetten, Ihre Lage ist furchtbar, und ihr Lebensglück ist hin. Aber wenn sie den Liebhaber tot schießen, ist ihr Lebensglück sozusagen doppelt hin, und zu dem Schmerz über empfangenes Leid kommt noch der Schmerz über getanes Leid. Alles dreht sich um die Frage, müssen sie es durchaus tun? Fühlen sie sich so verletzt, beleidigt, empört muss, dass einer weg muss, er oder sie? Steht es so?“ (Seite 263)

  • Innstetten ist unendlich unglücklich, gekränkt, schändlich hintergangen, er empfindet trotzdem kein Gefühl von Hass oder gar Durst nach Rache. „Ich liebe meine Frau… Ich bin so sehr im Bann ihrer Liebenswürdigkeiten, eines ihr eigenen heiteren Charmes, dass ich mich, mir selbst zum Trotz, in meinem letzten Herzenswinkel zum Verzeihen geneigt fühle“ (Seite 264)

  • Beurteilt nach Paragraphen, tyrannisierende GesellschaftsEtwas, er hat keine Wahl, er muss  Er tötet Crampas wegen der Gesellschaft und nicht aus seinem Gefühl oder Verlangen heraus  Fühlt mit dem Kopf

  • Preußische Gesellschaft, sonst würde er seine Ehre verlieren, gibt Individualität auf, ordnet sich kollektiv Gesellschaft unter, koste es was es wolle. Innstetten lebt für die Gesellschaft

  • Entscheidet, doch sieht später erst seinen Handlungsfehler

  • „Mein Unglück und, was schwerer wiegt, der Fleck auf meiner Ehre einen halben Mitwisser“

  • „Unser Ehrenkultus ist ein Götzendienst aber wir müssen uns ihm unterwerfen solange der Götze gilt“ Wüllersdorf

  • „Ein grauer Novembertag damals, aber er selber war froh im Herzen; nun hatte sichs verkehrt: Das Licht lag draußen und der Novembertag war in ihm“(Seite 267)

  • Als Innstetten an seinem alten Haus in Kessin vorbei fuhr hatte er das Gefühl des Unheimlichen, was er an Effi so oft bekämpft und belächelt hatte und jetzt überkam es ihn selbst.

  • Steckt sich erst Nelke ins Knopfloch „die Immortellen nachher“ (Seite 271) –> Symbol des Todes

  • Nach Crampas Tod zweifelt Innstetten, ob es richtig war, er ist sich unsicher ob es Verjährung gibt und wann diese einsetzt (Seite 273)

  • „So aber war alles einer Vorstellung, einem Begriff zuliebe, war eine gemachte Geschichte, halbe Komödie“ Hier begreift er, dass er nach Gesellschaft lebt, merkt, dass alle nur nach Gesellschaft leben und nicht auf sich selbst hören

  • Das die Maxime deines Handeln für den anderen Gesetz werden kann.  Kategorischer Imperativ

  • Das Leben von Kant ist wie von Innstetten, das Leben von Kant ist auf die Minute vorbestimmt, trotzdem ist er ein maßgebender Philosoph

  • Das individuelle Handeln geht durch die „Normen“ verloren

  • Bei dem Duell hätte er auch vorbei schießen können, wie auch Bismarck es getan hatte

  • Vielleicht würde Effi wieder zu Crampas gehen, aus Innstettens Sicht

  • Doch Effi würde das nie tun, sie will die Affäre mit Crampas abstreifen, Crampas war nicht ihr richtiger Liebhaber

  • Crampas wehrt sich nicht im Duell, da er gleichgültig ist, gegenüber dem Leben, für ihn ist es ein Ehrentod

  • Wüllersdorf bleibt sein Vertrauter

  • Innstetten lebt mit Annie und Johanna allein, aber unglücklich

  • Er verstößt Effi, da Wüllersdorf weiß, dass Effi etwas mit Crampas hatte, doch dieser hätte es auch verschweigen können

  •  Selbstzerstörerisch, da er eigentlich Effi noch liebt und sie nur aus Gesellschaftlichen Gründen verstößt

  • Innstetten wird von der Gesellschaft bestimmt, er lebt nach deren Idealen, versucht der Gesellschaft gerecht zu werden



Abschließende Charakterisierung


  • Hübsch, schlank, brünett

  • Diszipliniert, Karrierebewusst  arbeitet hart an seiner Karriere

  • Hat immer Anstand und fällt nie unangenehm auf

  • Höflich, bemerkt alles

  • Alles ist durchdacht, nichts vom Gefühl geleitet, immer Profit bedacht

  • Ist sehr gebildet

  • Gesellschaftlich angesehen

  • Möchte so viel Ansehen wie möglich erreichen, dazu braucht er eine hübsche freundliche, gehorchende Frau an seiner Seite  Mittel zum Zweck, liebt sie aber auch

  • Das Ehrgefühl findet man auch als Motiv in „Der Hauptmann von Köpenick“ dort ist es bei Zuckmeier, die Knöpfe sind um 5mm verschoben





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