Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit



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LAG-SH

Landesarbeitsgemeinschaft

Selbsthilfe von Menschen mit

Behinderung und chronischer

Erkrankung und ihren Angehörigen

Brandenburg e.V.

Handelsstraße 11

16303 Schwedt/Oder

Telefon: 03332 521751




Rundbrief 05/2017 10.07.2017



Termine der LAG-SH und ihrer Mitgliedsverbände
08. Juni 2017

LBB-Sitzung in Potsdam


08. Juni 2017

Gespräch im Landtag Potsdam


12. Juni 2017

Vorstandssitzung Hönow


12. Juni 2017

Arbeitsgespräch mit den Verbänden über die “Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ in Hönow


13. Juni 2017

Diskussionsveranstaltung „Gute Arbeit + Faire Löhne = Sichere Rente in Prenzlau


14. Juni 2017

Festakt zum 25-jährigen Jubiläum der Landesverfassung in Potsdam


20. Juni 2017

Arbeitstreffen Inklusion Geflüchteter im MASGF


26. Juni 2017

Infoveranstaltung zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung im MASGF


03. Juli 2017

1. Auswertungstreffen zur Zukunftswerkstatt in Potsdam


26. Juli 2017

2. Auswertung Zukunftstreffen in Potsdam


28. Juli 2017

Beratender Ausschuss im LASV in Cottbus


30. August 2017

Arbeitskreis Selbsthilfeförderung Krankenkasse in Potsdam



Die dritte Sachkostenrate (Mai, Juni) wurde an die Mitgliedsverbände überwiesen.

Aus der Arbeit der LAG-SH und ihrer Mitgliedsverbände


Lebenshilfefest 2017 anlässlich des „Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“

(MOZ vom 08.05.2017)


Die LAG-SH, der Förderverein Selbsthilfe und die Lebenshilfe in Schwedt, veranstalteten am 6. Mai 2017 den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in der Begegnungsstätte der Lebenshilfe im Park Heinrichslust. Die Veranstaltung wurde zu einem richtigen Familienfest. Die LAG-SH war mit einem umfangreichen Stand vertreten. Das Fest erlebte mit ca. 500 Besuchern einen Besucherrekord. Es herrschte tolle Stimmung. Kostümierte Kinder des Naturkindergartens sangen und trommelten, die kleinen Zumba-Girls tanzten. Das Orchester “Silberstern und Regenbogen“, das aus 17 geistig behinderten Mitgliedern besteht, musizierte auf geeigneten Instrumenten wie Triangel, Klanghölzer, Pauken, Bongos und Xylophonen. Der Förderverein Selbsthilfe Schwedt e.V. organisierte den Auftritt von GERT. Bei GERT handelt es sich um einen Alterssimulationsanzug. Dieser simuliert die typischen Effekte des Alterns und ermöglicht es jüngeren Menschen, sich in eine ältere Person hinein zu versetzen.

Das diesjährige Motto lautete: “Wir gestalten unsere Stadt!“. Das Ziel in diesem Jahr: Inklusion vor Ort erlebbar machen! Jeder Einzelne kann seine Stadt, seinen Ort schöner machen und verbessern. Und das beginnt oft mit den kleinen Dingen, direkt vor der eigenen Haustür. Der Tag führte dazu, dass Menschen mit und ohne Behinderung einander begegnen, sich kennenlernen und gemeinsam Ideen umsetzen. Wer offen auf andere zugeht, kann schon mit netten, kleinen Gesten viel bewegen.










Diagnose Parkinson! – Das Leben geht weiter!
Vor 200 Jahren wurden erstmals die Symptome der später nach James Parkinson benannten neurologischen Erkrankung von ihm beschrieben. Es handelt sich dabei um eine Abhandlung über die Schüttellähmung. Die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. Brandenburg hat anlässlich dieses Jubiläums am 20. Mai 2017 im Sterncenter Potsdam eine landesweite Veranstaltung durchgeführt. Morbus Parkinson gehört neben Morbus Alzheimer zu den häufigsten neurogenerativen Erkrankungen. Galt Morbus Parkinson vor Jahren noch als Krankheit der Alten, so weiß man heute, dass die Patienten immer jünger werden. Die Anzahl der Neuerkrankten pro Jahr steigt ständig. Man geht davon aus, dass in Deutschland ca. 300.000 Menschen an Parkinson erkrankt sind. Weltweit liegt die Zahl bei 5 Millionen Menschen. Ziel der Veranstaltung war es, einer breiten Öffentlichkeit das Krankheitsbild der Parkinson-Betroffenen näher zu bringen. Von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr gab es Kurzvorträge und Talkrunden mit Betroffenen. Wie bleibe ich fit und beweglich? Das ist eines der wichtigsten Themen für Parkinson-Patienten. Tatsächlich wirkt sich Sport bei Parkinson sehr positiv auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aus. Deshalb ist es wichtig aktiv zu bleiben. So wurden an dem Tag auch aktivierende Verfahren vorgestellt, welche in den Selbsthilfegruppen praktiziert werden. Regelmäßiges Keep Moving ist ein spezielles Trainingsprogramm bei Bewegungsstörungen und Parkinson, das sich den Gesundheitsaspekt der Bewegungslehre Tai Chi besonders zu nutzen macht. Die Harmonie von Körper und Geist und die innere und äußere Balance, welche durch die ruhigen und fließenden Bewegungen hergestellt werden, stärken die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Tai Chi gilt mittlerweile als eine der wirksamsten Ergänzungen der Schulmedizin gegen die Krankheit und eine ideale Ergänzung zur klassischen Physiotherapie. Ein weiteres Highlight auf der Bühne war “Drums Alive: Trommeln und tänzeln“. Ein Ball, zwei Sticks und viele Schritte: Beim Fitnesskurs Drums-Alive machen die Beine Aerobic, während die Arme auf einen Gymnastikball eindreschen. Die Parkinson Gruppe Ludwigsfelde hatte 3 Auftritte und begeisterte das Publikum mit ihren Darbietungen.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie übernommen.















Zukunftswerkstatt gesundheitsbezogene Selbsthilfe im Land Brandenburg
Wohin entwickelt sich die gesundheitliche Selbsthilfe in Brandenburg und was braucht sie? Darum ging es am 1. Juni 2017 bei einer gemeinsamen Zukunftswerkstatt im Seminaris SeeHotel in Potsdam. Der Arbeitskreis Selbsthilfeförderung hat dazu alle Selbsthilfeorganisationen, -verbände und Selbsthilfekontaktstellen, die regional und landesweit zum Thema Selbsthilfe engagiert sind, eingeladen. Eingeladen waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Gesetzlichen Krankenversicherungen, Kommunen und des Landes Brandenburg. Die gesundheitliche Selbsthilfe im Land Brandenburg steht aktuell vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Der demografische Wandel trifft auf regional unterschiedliche Entwicklungen. Während einige Regionen stark wachsen, ist es an anderer Stelle genau umgekehrt. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam Ideen für die Zukunft im Land Brandenburg zu entwickeln. Vorgesehen war, dass pro Landesverband 1-2 Vertreter an dieser Veranstaltung teilnehmen. Zu unserem Bedauern beteiligten sich nur 7 Mitgliedsverbände der LAG-SH. Als Grund für die Nichtteilnahme wurde die nichtssagende Tagesordnung sowie der Zeitpunkt der Veranstaltung angegeben. Viele Vereine arbeiten komplett im Ehrenamt und es ist ihnen nicht möglich an einem Donnerstag an so einer Veranstaltung teilzunehmen.

Eröffnet wurde die Zukunftswerkstatt von Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Nach der Einführung nahm die Zukunftswerkstatt ihre Arbeit auf. Fünf vorher eingeteilte Gruppen erarbeiteten in verschiedenen Räumen neue Konzepte. Es gab drei Gruppenphasen:




  1. Kritikphase

  • Detaillierte Darstellung von Kritikpunkten

  • Sammlung der Kritikpunkte und Zusammenfassung

  • Priorisierung auf max. fünf Kritikpunkte

  • Darstellung der Kritikpunkte auf einer Metaplanwand




  1. Fantasiephase

  • „Raum für Wünsche, Träume, Utopien“

  • Brainstorming- Finden fantasievoller Lösungen ohne Rücksicht auf Sachzwänge

  • Priorisierung der weiterentwickelnden Ideen und Vorschläge

  • Einigung auf drei Ideen




  1. Verwirklichungsphase

  • Arbeit ab den eigenen priorisierten Lösungsansätzen

  • Utopische Entwürfe werden mit der Realität zusammengebracht

  • Veränderungsschritte müssen konkretisiert werden

  • Mit der Konkretisierung wird geprüft, ob die entwickelten Ideen umsetzbar sein können.

Am Ende präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse. Es wurde deutlich, dass eigentlich alle die gleichen Probleme haben. Dazu gehören die Nachwuchsgewinnung, die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Selbsthilfeangebote auf dem Land.










3. Vorstandssitzung der LAG-SH am 12.06.2017 in Hönow
Schwerpunkte:

  • Finanzabrechnung 31.03.2017

  • Arbeitsplan des Vorstandes

  • Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

  • Patientenvertretung

  • Auswertung Zukunftswerkstatt gesundheitsbezogene Selbsthilfe

  • Kooption von Herrn Schönfeld (LV der Gehörlosen Brandenburg e.V.) in den Vorstand der LAG-SH



S
Landespolitik
ozialministerin Golze: Menschen mit Behinderung wollen und können arbeiten

(MASGF Presseinformation vom 30.05.2017)


Sozialministerin Diana Golze sprach auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfirmen e.V. am 30. Mai 2017 in Potsdam über das neue Bundesteilhabegesetz. Trotz aller Kritik und noch zu klärenden Fragen sei das Gesetz ein wichtiger Schritt in Richtung eines inklusiven Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderung. Als eine der wichtigsten Neuerungen in dem Gesetz bezeichnete sie die Öffnung des Marktes für andere Anbieter. Neben den Werkstätten können nun auch alternative Träger Leistungen für Menschen mit Behinderung anbieten. Das „Budget für Arbeit“, ein Lohnkostenzuschuss und Aufwendungen für Unterstützungsleistungen am Arbeitsplatz, soll den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt erleichtern. Hier sollten Menschen wie andere Beschäftigte über eine Arbeitslosenversicherung abgesichert werden. Inklusionsbetriebe, bisher noch „Integrationsprojekte“ genannt, sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Unternehmen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Gegenwärtig gibt es in Brandenburg 269 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in 28 Inklusionsbetrieben. 13 dieser Inklusionsbetriebe sind Inklusionsabteilungen in regulären Unternehmen. Mit ihnen wird in Brandenburg die Tradition der so genannten geschützten Betriebsabteilungen, die bereits vor 1989 bestanden, aufrechterhalten. Rund 12.000 Menschen mit Behinderung sind daneben in gegenwärtig in Werkstätten beschäftigt. In den vergangenen Jahren konnten Menschen mit Behinderung häufiger einen Job finden als früher. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl bei Arbeitgebern mit mehr als 20 Arbeitsplätzen von 2007 bis 2014 um 26 Prozent auf 1.014.000 Beschäftigte. Vom allgemeinen Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt profitieren Menschen mit Behinderung allerdings weniger als andere Beschäftigungsgruppen. So waren im April 2017 in Brandenburg 5.051 Menschen mit Behinderung arbeitslos gemeldet, 12,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Insgesamt ging die Zahl der Arbeitslosen um 13,6 Prozent zurück. Der Anteil der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Brandenburg bezogen auf die Gesamtheit in der Bundesrepublik betrug im April 2017 3,1 Prozent (im Vorjahr 3,3 Prozent).

Informationen der BAG SELBSTHILFE



Deutscher Behindertenrat fordert: Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderung auch auf Bundesebene!

(BAG SELBSTHILFE, E-Mail vom 15.05.2017)




Anlässlich der Landtagswahlen am 14. Mai 2017 in Nordrhein-Westfalen forderte der Deutsche Behindertenrat, die Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderungen endlich auch auf Bundesebene abzuschaffen. Noch immer sind 85.000 Menschen mit Behinderungen in Deutschland vom Wahlrecht ausgeschlossen. Wie einfach die Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen ist, zeigen die Bundesländer Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. So wurde in NRW im Zuge der Verabschiedung des neuen Landesgesetzes zur Stärkung der sozialen Inklusion der Wahlrechtsausschluss für Menschen, für die zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten ein Betreuer bestellt ist, sowohl aus dem Landeswahlgesetz als auch aus dem Kommunalwahlgesetz gestrichen. Schleswig-Holstein strich kurz darauf die entsprechenden Regelungen im Landeswahlgesetz sowie im Gemeinde- und Kreiswahlgesetz. Beide Bundesländer setzen damit um, was in Artikel 29 der UN-Behindertenrechtskonvention garantiert wird. Hier stellt sich die Frage, warum dieses elementare Recht nicht auf Bundesebene umgesetzt werden kann. „Nun ist vor allem der Bund gefordert, die menschenrechtswidrigen Wahlrechtsausschlüsse zulasten behinderter Menschen, insbesondere vor dem Hintergrund der diesjährigen Bundestagswahl, sofort ersatzlos aus den Wahlgesetzen zu streichen“, so Hannelore Loskill, DBR Sprecherratsvorsitzende und Vorstandsvorsitzende der BAG SELBSTHILFE. Die Beispiele von NRW und Schleswig-Holstein zeigen, dass die Demokratie nicht gefährdet ist, wenn auch diejenigen Menschen mit Behinderungen wählen dürfen, denen es bisher untersagt wurde.



Nationales Gesundheitsportal-Angebote Ihrer Verbände

(LAG-Dienst Nr. 23/2017 vom 07.07.2017)


Das Bundesministerium für Gesundheit hat angekündigt, ein Nationales Gesundheitsportal im Internet zu errichten. Es hat das IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) beauftragt, ein Konzept für dieses Portal zu erarbeiten. Das IQWIG hat nun mit einem Fragenbogen (https://www.iqwig.de/P17-02_Konzept_Gesundheitsportal) ein Konsultationsverfahren eingeleitet.

Bis zum 31.07.2017 besteht die Möglichkeit, Angaben zu den eigenen Angeboten zu machen und Hinweise zur möglichen Ausgestaltung des Portals zu geben. Aufgrund der Kürze der Zeit und der Komplexität der Angebote der Selbsthilfe, wird darum gebeten, Angaben direkt an das IQWIG zu senden: konzeptportal@iqwig.de .

Tipps & Infos

Neuer Rechtsratgeber für behinderte Menschen und Angehörige

(Pressemitteilung bvkm)


„Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es“ ist der Titel des neuen Rechtsratgebers des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. Der bewährte Ratgeber wurde umfangreich aktualisiert und enthält alle für Menschen mit Behinderung wichtigen Rechtsänderungen, die zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten sind. Auf 50 Seiten erfahren behinderte Menschen und ihre Angehörigen, welche Leistungen von den Kranken- und Pflegekassen erbracht werden und welche Vergünstigungen man mit einem Schwerbehindertenausweis erhält. Der Ratgeber enthält ebenfalls Hinweise für Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Es wird erläutert, unter welchen Voraussetzungen sie Leistungen beanspruchen können. Der Ratgeber steht im Internet unter www.bvkm.de auf der Startseite kostenlos als Download zur Verfügung. Die gedruckte Version des Ratgebers kann für 1 Euro bestellt werden: versand@bvkm.de

Höhere Mindestlöhne in der Pflege

(Ihre Vorsorge.de, aktueller Nachrichtenservice vom 08.05.2017)


Die Pflegekommission hat sich auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege geeinigt. Ab 1. Januar 2018 soll der Mindestlohn auf 10,55 Euro steigen. Bis Januar 2020 soll der Mindestlohn dann in zwei Schritten angehoben werden. 900.000 Beschäftigte, besonders Pflegehilfskräfte, werden davon profitieren. Dort, wo der spezielle Pflegemindestlohn nicht gilt (z.B. in Privathaushalten), gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales strebt an, auf Grundlage der Empfehlung der Pflegekommission auf dem Weg einer Verordnung den neuen Pflegemindestlohn zu erlassen.

Die geplanten Erhöhungsschritte:







West




Ost







Höhe

Steigerung

Höhe

Steigerung

ab 01.11.2017

10,20 Euro




9,50 Euro




ab 01.01.2018

10,55 Euro

3,4 Prozent

10,05 Euro

5,8 Prozent

ab 01.01.2019

11,05 Euro

4,7 Prozent

10,55 Euro

5,0 Prozent

ab 01.01.2020

11,35 Euro

2,7 Prozent

10,85 Euro

2,8 Prozent



Hilfe per Mausklick

(inKONTAKT Selbsthilfe-Newsletter der AOK 2/2017)


Die virtuelle Gesundheitsaufklärung boomt. Auch die Selbsthilfe nutzt das Internet immer mehr zur Erweiterung ihres Angebots. Täglich schwirren unzählige Fragen bezüglich der Gesundheit durchs Netz. Ein ständig wachsender Teil der Bevölkerung sucht bei Google, Bing oder Yahoo nach Antworten. Das Internet bietet Informationen und Kontakte aus der ganzen Welt. Täglich werden neue gesundheitliche Internetportale oder Apps vorgestellt. Die Internetportale richten sich immer öfter auch an chronisch kranke Menschen. Weil die Betroffenen oftmals auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, kommt ihnen diese Entwicklung sehr entgegen. Dank Smartphone, Internet und virtueller Netzwerke können sie sich heute jederzeit weltweit informieren, miteinander kommunizieren und ihre Erfahrungen austauschen. Selbsthilfeorganisationen sind für viele chronisch Kranke oder behinderte Menschen auch im Netz eine sehr gute Anlaufstelle. Immer mehr Selbsthilfegruppen und –organisationen haben ihre Angebote in den virtuellen Raum erweitert, um chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen zu erreichen. Die Betroffenen finden hier zuverlässige Informationen zur Krankheit und vor allem viel Verständnis für ihre Probleme im Alltag. Aus ersten Kontakten im Netz entstehen oft aktive Communitys vor Ort.

Bundestag schließt Gesetzeslücke bei Zwangsbehandlung

(www.aerzteblatt.de) vom 23.06.2017


Eine ärztliche Zwangsbehandlung von psychisch kranken Patienten ist künftig auch außerhalb geschlossener Einrichtungen möglich. Der Bundestag hat dazu ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Damit wird eine Regelungslücke geschlossen, die das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr beanstandet hatte. Patienten, die ihren eigenen Gesundheitszustand nicht mehr selbst einschätzen können, durften bisher nicht gegen ihren Willen behandelt werden, wenn sie in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht waren. In einem normalen Krankenhaus war eine solche Zwangsbehandlung bisher nicht möglich. Weiterhin ausgeschlossen bleiben aber weiterhin ambulante Zwangsmaßnahmen.

Krankenversicherte könnten von steigenden Beiträgen verschont bleiben

(www.aerzteblatt.de vom 05.07.2017)


Die Krankenkassen wollen ihre Beitragssätze laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im kommenden Jahr stabil halten. Die Zusatzbeiträge, die allein von den Kassenmitgliedern zu zahlen sind, steigen voraussichtlich nicht. Man rechne im laufenden Jahr mit einer weiterhin positiven Entwicklung. Als Grund wird die sehr gute Beschäftigungs- und Lohnentwicklung der Jahre 2016 und 2017 sowie die offensichtlich günstigere Ausgabenentwicklung genannt. Vermutlich werde sich dies im kommenden Jahr fortsetzen. Der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Christoph Straub, prognostizierte, dass es auch beim durchschnittlichen Zusatzbeitrag über alle Kassen hinweg kaum Bewegung geben dürfte. Im ersten Quartal dieses Jahres hatten die Kassen ein Plus von rund 612 Millionen Euro erwirtschaftet.





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