Salmer på dansk og tysk



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690 Die Sonne fährt herauf

mit güldnem Zügel

und schmückt in ihrem Lauf

die bunten Hügel.

Sei munter, meine Seele, jauchz und singe,

steig auch nun höher an,

daß bis zur Sternenbahn

dein Ton erklinge!


2 Mir ist von Gottes Hand

erteilet Gnade

unzählig wie der Sand

am Meergestade.

Der Abgrund seiner Güt hat sich ergossen.

In meinem Kelch ist Treu,

die alle Morgen neu

voll eingeflossen.


3 Des Himmels Engelschar

hat mich umgeben,

beschützet vor Gefahr

mein dürftig Leben.

Kein Unglück hat mich und mein Haus bekümmert.

Ein jede Seel ist froh,

und alles jetzt noch so,

daß niemand wimmert.


4 Drum sei nur frisch daran,

treib hin die Sorgen!

Dein Glück auf guter Bahn

blüht alle Morgen.

Gott wird in deinem Stand dich heute stärken,

getreulich bei dir stehn

und Segen ausersehn

zu deinen Werken.


5 Herr, lege deine Hand

auf mein Hantieren,

und gib des Geistes Pfand,

mein Amt zu zieren!

Du segne mich, laß Wort und Werk gelingen,

und wie dein Rat es fügt,

daß ich sei wohl vergnügt

in allen Dingen!



6 Laß nicht den Sündendunst

mich gar verblenden!

Ich möchte leichtlich sonst

von dir mich wenden.

Sollt aber ich aus Schwachheit etwa fehlen,

so lasse von mir nicht,

noch eile zum Gericht

mit meiner Seelen!


7 Was mir kann nützlich sein,

wirst du wohl geben.

In deiner Hand allein

steht Glück und Leben.

Du weißt, was dienlich sei, mich zu erhalten,

zu hindern mein Beschwer.

Was willst du, Seele, mehr?

Laß Gott nur walten!


Friedrich Brandt 1685


696 Im Osten steigt die Sonne auf,

auf Wolken Gold sie streut,

geht über Meer und Bergeshöhn,

geht über Land und Leut.


2 Sie kommt von jenem lichten Strand,

wo nie die Sonne sinkt;

den Großen und den Kleinen hier

sie Licht und Leben bringt.


3 Sie bringt uns noch, so schön wie je,

des Edens Morgengruß

vom Lebensbaum mit ewger Frucht

und von des Lebens Fluß.


4 Sie grüßt vom Heim des Lichts, wo Gott

sein größtes Licht entsandt

im Stern, der wies nach Bethlehem

vom fernen Morgenland.


5 Und mit der Sonne Gottes kommt

zur Erde wie ein Traum

ein Glanz vom Paradies, wo steht

des Lebens Apfelbaum.


6 Und alle Sterne neigen sich

entlang der Sonne Bahn,

sie ihnen scheint dem Sterne gleich,

den einst die Weisen sahn.


7 Der Sonnen Sonn aus Bethlehem

sei Dank und Lob und Preis



für jeden Gruß vom Heim des Lichts,

von Gottes Paradeis!


Grundtvig-Werkstatt 1995


697 (Nu titte til hinanden)

- - - -
5 O du, der Kinder herzest, in deinem Arm läßt ruhn,

dich sehn wir einst im Paradies dort droben.

Du lehrtest uns zu Gott unsre Augen auftun,

drum wollen wir ewiglich dich loben!
Grundtvig-Werkstatt 1995


698 Morgenstund

hat Gold im Mund.

Gott Lob für Nacht und Schlummer!

Er lehrte uns: In Jesu Nam'

wie's Kind in seiner Mutter Arm

wir schlafen ohne Kummer.


2 Morgenstund

hat Gold im Mund.

Zur Arbeit frisch wir gehen,

wie's Vöglein froh in Wald und Ried

fliegt aus und singt sein Morgenlied,

mit neuer Kraft versehen.


3 Morgenstund

hat Gold im Mund;

mit Gold wir Freude meinen,

und voller Freud ist jeder Tag,

den wir gelebt, wie Gott es mag,

und mußten wir auch weinen.


4 Geht nun frei,

wohin es sei,

an Gottes Gnad euch haltet!

Er gibt uns dann auch Glück und Mut,

daß hier wir dienen recht und gut,

so wie er selber waltet.


5 Sonne steigt,

und Sonne neigt

sich, wenn ihr Werk zu Ende.

Laß, Gott, auch uns wie Sonnen sein,

wie Himmelslichter, wenn auch klein,

das wär die goldne Wende!



Grundtvig-Werkstatt 1983 und 1995


700 Sieh, nun steigt die Sonne vom Meer empor,

über Luft und Wellen bricht Glut hervor.

Welch ein selger Jubel im frühen Land, -

sieh, das Licht nun landet am Erdenstrand!


2 Morgenluft ich atme, so tief ich kann,

preise Gott, daß leuchtend der Tag bricht an,

danke, daß der Morgen mir lieb auch heut,

daß der Tag trotz Sünde und Tod mich freut.


3 Danke ihm, der gab mit der Sonne mir,

daß in Leib und Seele ich Morgen spür,

und das Dunkel schwindet, das Seelenweh,

wenn getrost ich sage: Dein Wille gescheh!


4 Daß ich dich umarmen darf, lichter Tag,

dich mit Namen rufen, die gern ich hab,

allen guten Namen, die wert mir sind:

Mutter, Schwester, Liebste, mein Herzenskind.


5 Lichtmeer über Lichtmeer vom Himmel lind,

dort, woher er kommt nun, der Morgenwind,

recht als wär er Atem vom Morgenrot, -

o du milder Vater, mein Schöpfer, Gott!


6 Laß mich jetzt nur fahren aufs Meer der Nacht,

laß mir jetzt nur schlagen die letzte Wacht.

Dort den Gott des Lebens, den Vater ich find;

aus dem Netz des Todes er reißt sein Kind.


7 Sieh, da steigt die Sonne vom Meer aufs neu,

alle Todesschatten nun fliehn voll Scheu. -

Welch ein Siegesjubel im seligen Land:

Sieh, das Licht bleibt stehen am Lebens-Strand!


Grundtvig-Werkstatt 1995


703 Nun ruhen alle Wälder,

Vieh, Menschen, Städt und Felder,

es schläft die ganze Welt;

ihr aber, meine Sinnen,

auf, auf, ihr sollt beginnen,

was eurem Schöpfer wohl gefällt.


2 Der Tag ist nun vergangen,

die güldnen Sternlein prangen

am blauen Himmelssaal;

also werd ich auch stehen,



wenn mich wird heißen gehen

mein Gott aus diesem Jammertal.


3 Das Haupt, die Füß und Hände

sind froh, daß nun zum Ende

die Arbeit kommen sei.

Herz, freu dich, du sollst werden

vom Elend dieser Erden

und von der Sünden Arbeit frei.


4 Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie gesch­lossen.

Wo bleibt dann Leíb und Seel? Nimm sie zu dei­nen Gnaden, sei gut für allen Scha­den,

du Aug und Wächter Israel'.
5 Auch euch, ihr meine Lieben,

soll heute nicht betrüben

kein Unfall noch Gefahr.

Gott laß euch selig schlafen,

stell euch die güldnen Waffen

ums Bett und seiner Engel Schar.

6 Breit aus die Flügel beide,

o Jesu, meine Freude,

und nimm dein Küchlein ein.

Will Satan mich verschlingen,

so laß die Englein singen:

"Dies Kind soll unverletzet sein."


Paul Gerhardt 1647 (vgl.EG 477)


706 Der helle Tag sich neigt,

es dunkelt mehr und mehr;

wer von der Arbeit kommt,

nach Ruhe sehnt sich sehr.

Dem Tod ich einen Tag bin näher als zuvor.

Langsam hier

die Zeit macht mir

schon auf des Todes Tor.


2 Ich trete nun hinaus ins Gras, das feucht vom Tau,

und die Natur mir sagt: "Verweile hier und schau:

Wie Blumen und wie Heu gehörst auch du zur Erd!"

Tag und Nacht

mich lehren sacht,

daß ich auch sterben werd.


3 Dank tausendmal sei dir, o Gott der Ewigkeit,

der du für mich doch trägst solch Sorge in der Zeit!

Auch heute schenktest du an Brot mir meinen Teil;


in mein Glas

mit Himmelmaß

floß deine Gunst, dein Heil.
4 Vergib, o Gott, was ich dir Böses hab getan,

was aus der Sünde Wurzel sproß, sieh das nicht an!

Lös mein Gewissen doch von seiner Sünden Band,

wirf sie weit

in Ewigkeit

ins Meer mit deiner Hand!


5 Komm, mächtig Engelheer, des Herren Frieden gib

für Seele, Körper und, was sonst noch ist mir lieb!

Geh schlafen, Madensack, dein Gott wird mor­gen dich

wecken hier,

dort für und für

zum Leben ewiglich!


Grundtvig-Werkstatt 1995


716 Der Mond ist aufgegangen,

die goldnen Sternlein prangen

am Himmel hell und klar.

Der Wald steht schwarz und schweiget,

und aus den Wiesen steiget

der weiße Nebel wunderbar.


2 Wie ist die Welt so stille

und in der Dämmrung Hülle

so traulich und so hold

als eine stille Kammer,

wo ihr des Tages Jammer

verschlafen und vergessen sollt.


3 Seht ihr den Mond dort stehen?

Er ist nur halb zu sehen

und ist doch rund und schön.

So sind wohl manche Sachen,

die wir getrost belachen,

weil unsre Augen sie nicht sehn.


4 Wir stolzen Menschenkinder

sind eitel arme Sünder

und wissen gar nicht viel.

Wir spinnen Luftgespinste

und suchen viele Künste

und kommen weiter von dem Ziel.


5 Gott, laß dein Heil uns schauen,

auf nichts Vergänglichs trauen,

nicht Eitelkeit uns freun;


laß uns einfältig werden

und vor dir hier auf Erden

wie Kinder fromm und fröhlich sein.
6 So legt euch denn, ihr Brüder,

in Gottes Namen nieder;

kalt ist der Abendhauch.

Verschon uns, Gott, mit Strafen

und laß uns ruhig schlafen.

Und unsern kranken Nachbar auch!


Matthias Claudius 1779 (EG 482)


717 Müde bin ich, geh zur Ruh,

schließe meine Augen zu.

Vater, laß die Augen dein

über meinem Bette sein.


2 Hab ich Unrecht heut getan,

sieh es, lieber Gott, nicht an.

Deine Gnad und Jesu Blut

machen allen Schaden gut.


3 Alle, die mir sind verwandt,

Gott, laß ruhn in deiner Hand,

alle Menschen, groß und klein,

sollen dir befohlen sein.


4 Müden Herzen sende Ruh,

nasse Augen schließe zu.

Laß den Mond am Himmel stehn

und die stille Welt besehn.


Luise Hensel 1817 (EG 484)


729 Schwere Abendwolken ziehn

unter Himmelshöhen;

aus dem Feld zum Walde fliehn

heim die schwarzen Krähen.

Bald die Dunkelheit ist da,

und der Tag entschwunden.

Guter Gott, sei du uns nah

in den dunklen Stunden!


2 Sei mir nah, denn ohne dich

einsam muß ich bangen!

Sei mir nah, denn ohne dich

wird mich Nacht umfangen!

Halt mich mit der Vaterhand,

so, daß ich dich spüre!



Reiß mich aus des Dunkels Band,

daß kein Angst mich rühre!


3 Laß mich fühlen stets aufs neu,

wenn mir öd das Leben,

daß du, Vater, stehst mir bei,

mir die Hand willst geben!

Wenn in meiner Brust die Nacht

will das Herz umschlingen,

o laß deines Lichtes Macht

mir den Sieg erringen!


4 Und wenn einst die Todesnacht

senkt auf mich sich nieder,

laß mich, eh ich recht erwacht,

hören Morgenlieder:

Deiner Vögel Morgensang

in den Sommerstunden,

wo der Tag ist ewig lang,

alle Nacht entschwunden!


5 Schwer und dunkel ruht die Nacht

auf dem Erdenrunde.

Einsam nur ein Lichtlein wacht

noch zur späten Stunde.

Der du linderst Sünd und Not,

dir vertraut der Kranke,

du schaffst Licht im finstern Tod,

Vater, dir ich danke!


Grundtvig-Werkstatt 1995

732 O Vater in der Höhe,

nun ich zur Ruhe gehe,

in Engels Schutz mich leg!

Von Sünden und Gefahren

laß sie mich nun bewahren,

die heut geleitet meinen Weg!


Ernst Schumacher 1880


736 Ich weiß von einer Blume fein,

am Duft sich Herzen weiden.

Ihr Saft ist wie der klare Wein,

ihr Blatt so fein,

daß Rosen sie beneiden.
2 Die holde Blume Liebe heißt,

und Gott sie kunstvoll ziehet;



sie wächst empor, noch eh du's weißt,

verborgen meist,

bis herrlich sie erblühet.
3 Auf Erden doch sie wächst nur wild.

Allein auf Gottes Weiden,

da, wo der Lebensstrom entquillt,

sie blühet mild

mit Duft für Ewigkeiten.
4 Wo aber zwei beim Hochzeitsfest

vom Herrn gesegnet werden,

die Blume doch zu Hause ist,

denn Jesus Christ

bringt's Paradies auf Erden.
5 Wo Jesu Liebe nimmt uns an

und segnet uns am Herde,

die Blume er bei Frau und Mann

verpflanzen kann

in ihre rechte Erde.
6 Die zwei dann werden eines sein,

im Wunder neu verbündet,

und in den Himmel schau'n hinein,

wo Gott allein

auf Liebe alles gründet.
Grundtvig-Werkstatt 1974, 1983 und 1995
Ausserhalb des Dänischen Gesangbuchs:

Abendmahl.
755 Zu deinem Tisch du ludst mich ein;

unsichbar selbst zugegen

in der Gestalt von Brot und Wein

du hast mir Heil gegeben.

Vom Ostermorgen klingt es hier:

"In Gott verborgen du mit mir

stehst auf zu neuem Leben".
Grundtvig-Werkstatt 1974


Trauung


756 Herr, vor dein Antlitz treten zwei,

um künftig eins zu sein

und so einander Lieb und Treu

bis in den Tod zu weihn.


2 Sprich selbst das Amen auf den Bund,

der sie mit dir vereint;

hilf, daß ihr Ja von Herzensgrund

für immer sei gemeint.


3 Zusammen füge Herz und Herz,

daß nichts hinfort sie trennt;

erhalt sie eins in Freud und Schmerz

bis an ihr Lebensend.


Viktor Friedrich von Strauß und Torney 1843 (EG 238)


Trost im Alter
757 Ihr welkenden Blätter, du Wind ohne Rast!

Was könnt ihr in Wahrheit mir sagen?

Was kümmert es mich, wessen Wange erblaßt,

wenn Herbstwinde um uns her jagen?

Bin bei Gott ich zu Haus,

geh ich frei ein und aus.

Meine Seele, was soll denn dein Klagen?
2 Sieh, Störche und Stare und Schwalben so klein,

die rasch ihre Reise antreten,

sie sind doch nur Vögel und kennen ja kein

Vertrauen noch Glauben noch Beten, -

schau sie an, sieh zum Herrn,

bet zu ihm, trau ihm gern!

Meine Seele, was soll denn dein Klagen?
3 Die drohenden Wolken, das grollende Meer,

warum kann's die Vögel nicht schrecken?

Mit kraftlosen Flügeln sie taumeln daher,

und Wellen schon viele bedecken;

ohne Wanken im Sinn

fliegt das Vöglein dahin.

Meine Seele, was soll denn dein Klagen?
4 "Sie kennen und wissen nichts von der Gefahr,

welch Schicksal sie trifft," wirst du sagen.

Sie nehmen auch ihn über Wolken nicht wahr,

des Arm und des Wort nie versagen.

Hörten sie seinen Rat?

Spürten sie seine Tat?

Meine Seele, was soll denn dein Klagen?


5 Der Reise Gefahren bedenkst du genau.

Denk lieber: Wer hilft mir nun gerne?

Du kennst ja den Herrn über Wolken so grau:

Die Haare er zählt wie die Sterne. Matt.10,30

Was ist ihm denn zu schwer?

Wer ist gut, wenn nicht er?

Meine Seele, was soll denn dein Klagen?
6 Wo ist nun dein Glaube, steht Gott dir nicht bei?

Ließ Gott dich nicht schau'n seinen Finger? Luk.10,20

Hat nun er nur Ohr für der Raben Geschrei? Hält nun er die Engel im Zwinger?

Sag, wer hält vor ihm stand,

reißt dich aus seiner Hand?

Aber Seele, was soll denn dein Klagen?


7 Klag über dich selbst, über alles, was du

dein eigen noch nennst voller Sorgen!

Der Zweifel, die Angst nehmen dir alle Ruh,

du fragst bangen Muts: Was wird morgen?

Setz auf ihn, der da ist

dein Erlöser und Christ,

setz auf ihn, setz auf Jesus alleine!
8 Auf einmal da reißt jedes irdische Band,

dir fehlen nicht Mut und nicht Schwingen;

da trägt dich so sanft des Allmächtigen Hand,

empor wird sein Finger dich bringen.

Sich kein Lerchengesang

froh wie deiner aufschwang.

Meine Seele, was soll denn dein Klagen?
9 Da breitest du Flügel, da reisest du fort,

so froh keinen Vogel man findet.

Die Reise ist sicher, im Nu bist du dort,

so sanft alle Müdigkeit schwindet.

Bist bei Gott du zu Haus,

gehst du frei ein und aus.

Meine Seele, kannst mehr du verlangen?
Grundtvig-Werkstatt 1983 und 1995


Tod und Auferstehung
758 Jesus lebt, mit ihm auch ich!

Tod, wo sind nun deine Schrecken?

Er, er lebt und wird auch mich

von den Toten auferwecken.

Er verklärt mich in sein Licht,

dies ist meine Zuversicht.


2 Jesus lebt! Ihm ist das Reich

über alle Welt gegeben;

mit ihm werd auch ich zugleich

ewig herrschen, ewig leben.

Gott erfüllt, was er verspricht;

dies ist meine Zuversicht.
3 Jesus lebt! Wer nun verzagt,

lästert ihn und Gottes Ehre.

Gnade hat er zugesagt,

daß der Sünder sich bekehre.

Gott verstößt in Christus nicht;

dies ist meine Zuversicht.


4 Jesus lebt! Sein Heil ist mein,

sein sei auch mein ganzes Leben;

reines Herzens will ich sein,

bösen Lüsten widerstreben.

Er verläßt den Schwachen nicht;

dies ist meine Zuversicht.


5 Jesus lebt! Ich bin gewiß,

nichts soll mich von Jesus scheiden,

keine Macht der Finsternis,

keine Herrlichkeit, kein Leiden. Röm.8,38-39

Seine Treue wanket nicht;

dies ist meine Zuversicht.


6 Jesus lebt! Nun ist der Tod

mir der Eingang in das Leben.

Welchen Trost in Todesnot

wird er meiner Seele geben,

wenn sie gläubig zu ihm spricht:

"Herr, Herr, meine Zuversicht!"


Christian Fürchtegott Gellert 1757 (EG 115)

For­fat­ter­re­gi­ster
EG: Evangelisches Gesangbuch

Ausgabe für die Nordelbische Evangelisch-Lutheri­ sche Kirche. 1994.

vgl. EG: Samme salme, men ikke samme udvalg af strofer som i Den danske Salmebog.

NB: Kun EG-teksterne følger EG's retskriv­ning og tegn­sæt­ ning. (Nur die EG-Texte folgen der Rechtsch­rei­bung und der Inter­punktion des EG.)
Danske salmers forfattere

Se registeret i Den danske Salmebog - og desuden:


Grundtvig, Nikolai Frederik Severin

a 757

Svendsen, Jens

1924-90, dansk præst i Slesvig. a 755


Tyske salmers forfattere

Se registeret i Den danske Salmebog - og desuden:


Gellert, Christian Fürchtegott

1715-69, teolog, digter og professor i Leipzig. a 758



Strauß und Torney, Viktor Friedrich von

1809-99, jurist og mangesidig forsker, sidst i Dres­den. a 756


Tyske salmers oversættere Se regi­steret i Den dan­ske Salmebog - og desuden:
Kristensen, Jørgen

1924- , dansk præst i Aventoft. b 756 758


Danske salmers oversættere

c Stort set egne oversættelser eller gendigtnin­ger.

d Delvis bearbejdelse af andres oversættelser.

e Delvis her benyttede oversættelser.

f Enkelte her overtagne formuleringer.
Brandt, Friedrich

1632-91, hofpræst og provst på Falster. c 690



Grundtvig-Værkstedet (Grundtvig-Werkstatt) *

Se Karstoft, Kristensen, Parmann og E.+ J. Svend­ sen.

("Salmer på dansk og tysk" 1974. - "Kirchenlieder von N.F.S.Grundtvig", Det danske Selskab 1983. - Nr.553: Edition Egtved 1951. - Nr.204 og 333: EG 1994.- Bidrag til en igang­ værende ud­givelse af Grundt­vig-tekster på tysk.)

c 3 4 12 35 41 50 57 60 74 76 81 98 99 v.6 100 111 121 128 137 142 163 167 178 189 194 195 207 213 242 247 255 257 258 268 277 279 280 305 308 310 314 333 346 354 356 359 366 367 368 372 373 377 390 396 401 403 407 409 431 434 464 487 488 493 509 510 511 542 v.2 553 608 609 671 677 682 696 697 v.5 698 700 706 729 736 755 757 d 10 28 45 113 136 149 204 212 229 679

Harbsmeier, Eberhard

1943- , tysk uddannet præst i Gesing. c 212



Karstoft, Christian B.

1923- , dansk præst i Tarp og provst i Flensborg.

Se Grundtvig-Værkstedet (Grundtvig-Werkstatt).

Kristensen, Jørgen


1924- , dansk præst i Aventoft.

Se Grundtvig-Værkstedet (Grundtvig-Werkstatt).



Krämer, Wilhelm

1903-81, tysk litteraturforsker med asyl i Danmark. e 609 V.6-7



Lorentzen, Johannes

1881-1949, slesvigsk præst og provst i Kiel. e 679



Møller, Herman

1850-1923, professor i København. c 542 v.1+3-5



Otte, Adolf

1866-1941, præst i Lauenburg. e 45



Parmann, Hans

1928- , dansk præst i Slesvig.

Se Grundtvig-Værkstedet (Grundtvig-Werkstatt).

Schumacher, Ernst

1844-1928, præst i Broager. c 732



Siemonsen, Lorenz

1800-72, tysk præst i København. e 113



Svendsen, Elke

1939- , dansk præstekone i Slesvig.

Se Grundtvig-Værkstedet (Grundtvig-Werkstatt). Svendsen, Jens

1924-90, dansk præst i Slesvig.

Se Grundtvig-Værkstedet (Grundtvig-Werkstatt).

Øster, Andreas

1887-1982, tysk uddannet præst i Hovlbjerg.

("Danske salmer i tysk oversættelse", Skandia Verlag, Flensburg

1983)


c 198 e 10 28 136 149 204 229 f 60 213 247 488 511 677
______________
* Om Grundtvig-Værkstedets gengivelser af danske salmer
Forsøgene på at gengive danske salmer på synge­lige tyske vers har ikke til formål at give den tyske kirke flere salmer, men at give den danske kirke flere muligheder for at synge danske salmer, når den skal vise hensyn til tyskere, som ikke forstår dansk.

Gengivelserne, som gradvist er blevet til gennem flere årtier og hist og her gør brug af andres forsøg, følger ikke noget fast princip. Snart går f.eks. korrekte rim forud for originaltroskab, snart omvendt.

Udvalget af salmer i denne samling beror på et kom­pro­mis mel­lem det ønske­li­ge, det mulige og det inden for tidsfristen opnåeli­ge.

For kritik og gode råd skylder Grundtvig-Værkstedet mange en stor tak, - denne gang ikke mindst professor Noack i Løgumkloster og de tyske præster Hoffmann og Möller i Slesvig.



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