V-0859 Abbé Pierre



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DAS DRITTE LEBEN

15 Filme: je 30 min/f - Markus Hubenschmid/Ana Rios Garcia/Hermann Sturm/Bernd Seidl – BRD 2002



V-1261

1. Das Projekt und die Gruppe

30 min/f - Markus Hubenschmid – BRD 2002

Projektvorstellung. - Das Fernsehprojekt "Das 3. Leben" sucht Antworten auf die Frage nach den Erwartungen und Erfahrungen älter werdender Menschen. Dazu wurden 30 Ruheständler in einer Langzeitdokumentation 10 Jahre lang mit der Kamera begleitet. Die Filme, die so entstanden, gewähren einen Einblick in das Leben der Porträtierten und bieten dem Zuschauer Verknüpfungen und Orientierungen für das eigene Älterwerden.

V-1262

2. Frei sein, aber auch geborgen - Partner-Beziehungen

30 min/f - Ana Rios Garcia – BRD 2002

Eva Moussa will Neues wagen. Sie spielt Theater, geht noch einmal an die Universität, will ausprobieren, wozu sie in ihrem bisherigen Alltag als Hausfrau und Mutter nicht kam. Doch dann wird sie von den Ereignissen überrollt. Ihr Ehemann trennt sich von ihr, sie selbst wird krank, ihre Mutter stirbt. Eva Moussa verliert fast den Boden unter den Füssen bevor sie aus eigener Kraft wieder Oberhand gewinnt. - Gisela T. hat eine für die DDR typische Biografie. Sie konnte ihren Beruf der Lehrerin mit dem der Hausfrau und Mutter immer verbinden. Der Zusammenbruch der DDR wirft sie aus ihrer bisherigen Lebensbahn, doch sie findet sich sehr schnell unter den neuen Bedingungen zurecht. Sie genießt ihr Leben, wäre da nicht das Klammern ihres Ehemannes. Seit die Eheleute im Ruhestand sind, muss Gisela Trautmann mehr um ihre Eigenständigkeit kämpfen. Frei sein, aber auch geborgen, das ist Eva Moussa und Gisela Trautmann im Alter wichtig.

V-1263

3. Das Rad des Lebens - Von Aufbruch und Abschied

30 min/f – Hermann Sturm – BRD 2002

Ein Rentnerinnenleben Ost, ein Rentnerleben West. Erst verliert die Berlinerin Sigrid Rautenberg ihren Arbeitsplatz, denn erleidet sie weitere Verluste. Bald stirbt der Ehemann und eine neu geschlossene Partnerschaft endet mit dem Tod des Freundes. "Gib nie auf", so das Lebensmotto von Sigrid Rautenberg. Und so meistert sie die ersten 10 nachberuflichen Jahre mit gewachsenem Selbstbewußtsein. - Der Dortmunder Karl Schulte hält nicht viel vom Rückzug der Älteren in die Freizeit- und Konsumgesellschaft. Er selbst ist politisch aktiv, ist Gasthörer an der Universität und interessiert sich für Industrie- und Kirchengeschichte. Sein Leben nimmt eine dramatische Wende: Diagnose Krebs. Karl Schulte setzt sich intensiv mit dem nahen Tod auseinander.

V-1264

4. Alte Werte - Neue Werte - Vom Sinn des Lebens

30 min/f – Bernd Seidl – BRD 2002

Glaube und Religion haben im Leben von Waldemar B. und Karl-Otto Praefcke stets eine wichtige Rolle gespielt. Doch erst im 3. Leben, in ihrem Ruhestand, kommen die alten Lebensfragen wieder an die Oberfläche: Was wird aus mir nach dem Tod? Was ist der Sinn des Lebens? Nach dem Ausscheiden aus dem Beruf stellt sich für beide die Frage nach Gott mit einer neuen Dringlichkeit - aber unter ganz unterschiedlichen Bedingungen. Während Waldemar Bubeck mit 65 noch einmal eine neue Aufgabe in Ostdeutschland übernimmt und in den Vorstand einer Chemnitzer Textilmaschinen-Fabrik wechselt, geht Karl-Otto Praefcke wegen einer schweren Krankheit in den Vorruhestand. - Waldemar Bubeck und Karl-Otto Praefcke entdecken alte Werte neu und lassen sich zugleich auf neue Werte ein. Der Film gewährt einen Einblick in diesen Prozess und erzählt die Geschichte zweier Menschen, die trotz aller Brüche in ihrem Leben sich stets geborgen und getragen wissen.

V-1265

5. Am liebsten geht's gut - Von Schicksals- und anderen Schlägen

30 min/f - Hermann Sturm – BRD 2002

Vom entgegengesetzten Ende der sozialen Leiter aus starten sie in den Ruhestand: Ursula Krisch und Rudolf Diederichsen. Aber das Schicksal nimmt darauf keine Rücksicht. Es ereilt und bedroht beide in dramatischer Weise. Nach ersten bescheidenen und glücklichen Ruhestandsjahren treffen den Lübecker Rudolf Diederichsen drei Schlaganfälle - und weitere Schläge. - Mit 60 Jahren beginnt Ursula Krisch, sich von der Umklammerung der Mutter zu lösen und kann sich schließlich im Tod mit ihr versöhnen. Dann die Diagnose Krebs. Die Hamburgerin setzt der Krankheit Selbstdisziplin, Tapferkeit und positives Denken entgegen.

V-1266

6. Grenzerfahrungen - Von Sehnsucht und Kummer

30 min/f - Bernd Seidl – BRD 2002

Die hohe durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Deutschland hat das 3. Leben zu einer weithin aktiven, eigenständigen Lebensphase werden lassen. Das Leben nach dem Beruf bietet Chancen, konfrontiert viele aber auch mit ihren eigenen Grenzen. Susanne Harms zum Beispiel. Sie trennt sich nur ungern von ihrem Job. 1993 geht die Hamburger Fachärztin für Psychiatrie in den Ruhestand. Kummer bereitet ihr die Frage: Wo werde ich künftig noch gebraucht, wo werde ich noch Einfluss haben? Lothar Sielaff geht dagegen mit 62 freiwillig in den Vorruhestand. Der alleinerziehende Vater will sich nun noch mehr um den Sohn und seine Partnerin kümmern. Doch viel zu schnell werden seine Pläne durchkreuzt: Die Partnerin trennt sich von ihm, die Mutter stirbt an Krebs, und schließlich beginnt er zu ahnen, dass ihm selbst Demenz droht. - Lothar Sielaff und Susanne Harms - zwei Biographien, die deutlich machen, wie wenig planbar das 3. Leben ist und wie sehr äußere Umstände dem Leben nach dem Beruf eine neue Richtung geben können.

V-1267

7. Tao, Most und Ehrenamt - Lebens-Strategien

30 min/f – Bernd Seidl – BRD 2002

Das 3. Leben aktiv zu gestalten ist heute viel mehr Menschen möglich als zu früheren Zeiten. Doch die Strategien für den Alltag fallen höchst unterschiedlich aus. Gerhard Böckle, Jahrgang 1930, ist tief verwurzelt in seiner schwäbischen Heimat. Mit 63 Jahren geht er in den Ruhestand. Jetzt will er sich endlich ganz seinem Hobby widmen, der kleinen Landwirtschaft, seinen Ehrenämtern in der Kommunalpolitik und bei der Volksbank. Eine tiefe Zufriedenheit strahlt er aus, wenn er sich den Most im Keller holt, wenn er die Enkel im Haus hat oder Schulklassen durch den Ort führt. - Hans Koritke, Jahrgang 1935, hat sich schnell von seinem Beruf bei der IBM gelöst. Jetzt engagiert sich der Physiker für Frieden und Ökologie. Auch im Privaten versucht er einfach und umweltverträglich zu leben. Und er sucht nach innerer Ruhe, beschäftigt sich mit dem Taoismus. Er zieht zu seiner Lebenspartnerin, heiratet noch einmal. Er will sein 3. Leben sehr bewusst gestalten - aber er spürt, dass er zu wenig "Gefühlsmensch" ist. Heute lebt er wieder allein und hat sich von seiner zweiten Ehefrau getrennt.

V-1268

8. Das Leben als Reise - Zwei Sinnsucher im Ruhestand

30 min/f - Markus Hubenschmid – BRD 2002

Ingeborg Huber begreift den Übergang ins 3. Leben als Chance. Auch Wolfgang Meschke hat sehr konkrete Vorstellungen für die neue Lebensphase, auf den Abschied von Einfluss und Macht fühlt sich der ehemalige Shell-Manager gut vorbereitet. Beide wollen ihren Lebensabend genießen und planen ausgiebige Reisen. Doch Verluste von nahestehenden Menschen, Krankheit des Partners, ein Sportunfall und erste Alterserscheinungen sind wichtige Ereignisse, die Änderungen bewirken. Sowohl Ingeborg Huber als auch Wolfgang Meschke müssen ihre bisherigen Vorstellungen überdenken.

V-1269

9. Wohin wir gehören ... - Von der Suche nach Geborgenheit

30 min/f – Bernd Seidl – BRD 2002

Die Zeit nach dem Berufsleben ist auch eine Phase, in der die Suche nach Geborgenheit häufig wieder eine neue Bedeutung bekommt: Angelika Rupprecht-Horenburg, Jahrgang 1931, hat sich viel vorgenommen. Nicht nur, dass sie mit 61 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben heiratet. 1994 gibt die Yogalehrerin ihren Beruf auf und stellt ein Projekt für gemeinsames Wohnen im Alter auf die Beine. Sollte sie einmal pflegebedürftig werden, will sie auf keinen Fall in ein Heim ziehen, sondern bis zuletzt in einem Gemeinschaftshaus leben, in dem sich die Bewohner gegenseitig unterstützen. Doch es wird Jahre dauern und viele Nerven kosten, bis das Projekt in Heroldsberg bei Nürnberg verwirklicht werden kann. - Walter Häbich, Jahrgang 1933, hat keine großen Pläne für sein 3. Leben. Mit 60 geht der Technische Redakteur in den Ruhestand. Er widmet sich noch intensiver Haus und Hobbys, sortiert seine unzähligen Dias und ordnet Tagebücher und Archiv. Wann immer möglich, unternimmt er mit seiner Frau kleinere Reisen und Ausflüge in die nähere Umgebung. Einen tiefen Einschnitt erfährt er, als er sich einer Bypass-Operation unterziehen muss.

V-1270

10. Tiefe Wurzeln - Von Heimat, Hobby und Familie

30 min/f – Bernd Seidl – BRD 2002

Sie gelten vielen als "geschenkte Jahre": die Jahre des 3. Lebens, des Vorruhestands und des frühen Rentenalters. Die Zeit, in der viele noch so fit sind, dass sie Neues unternehmen und vieles pflegen können, das bisher häufig zu kurz kam. - Roland Jann, Jahrgang 1937, kontrolliert bis 1992 die Abfüllung von Tankwagen bei der Deutschen Shell AG. Er lebt bei Würzburg, ist Mitglied im Gesang- und Schützenverein. Roland Jann nutzt die neu gewonnene Zeit für seine Vereinstätigkeiten, für die Familie, die Enkel. Und er verwirklicht sich einen Traum, kauft sich ein Cabrio und unternimmt mit seiner Frau immer häufiger Spritztouren. - Ingrid Tantzen, Jahrgang 1936, lebt in der Großfamilie auf einem Bauernhof in der Wesermarsch. Nach und nach gibt sie ihre Aufgaben auf dem Hof ab, bis der Betrieb 1999 vollständig an den Sohn übergeben wird. Doch bis heute ist Ingrid Tantzen eingebunden in den Alltag und in das Geschehen des Familienbetriebes. - Johann Müller, Jahrgang 1935, ist selbständiger Schreinermeister in Middels bei Aurich. Sein 3. Leben hat mit Ruhestand nichts zu tun. Zehn Stunden Arbeit und mehr sind auch jetzt noch keine Seltenheit. Das ändert sich, als er einen Herzinfarkt erleidet.

V-1271

11. Sehnsucht Heimat - Vom Flüchten und Ankommen

30 min/f – Hermann Sturm – BRD 2002

Drei Ereignisse erschütterten das Leben von Dieter Ströhla: Der frühe Tod der Eltern, der Fall der Mauer und der Verlust der Arbeit So streift er im Ruhestand rastlos durch Berlin. Sein großes Interesse gilt der Stadtentwicklung. Sein ehemaliger Beruf ist jetzt Hobby. Er führt ein flüchtiges Leben, getrieben von großen Sehnsüchten. - Die Türkin Nurten Everest kam 1966 nach Deutschland. Hier ist sie die Türkin und in der Heimat die Deutsche. Sie selbst hat dann entschieden, dass ihre Heimat dort ist, wo die Familie lebt, also in Nürnberg. Und doch pendelt sie zwischen zwei Kulturen. In der Hinwendung zum Islam will sie Halt beim Älterwerden finden.

V-1272

12. Geschenkte Jahre zu verschenken - Vom Engagement für andere

30 min/f – Hermann Sturm – BRD 2002

Vor vierzig Jahren kam Gian Carlo Zagni vom italienischen Ferrara nach Stuttgart. Und hier will er den Lebensabend mit seiner Familie verbringen. Edith Wessel zog im frühen Erwachsenenalter vom Dorf in die große Stadt Hamburg. Und hier will sie ihren Lebensabend als Single gestalten. Beide sind gesellschaftlich sehr engagiert. Vertretung im Stadtseniorenrat, Sozialberatung, Betreuung ausländischer Senioren auf der einen Seite, Gefängnisarbeit, Opferhilfe, Seniorenbildung auf der anderen Seite sind Beispiele.

V-1273

13. Unterwegs - Auf der Suche nach dem Ich

30 min/f – Hermann Sturm – BRD 2002

Oswin Ullrich ist ständig auf Achse. Das Leben eines "Nichtsesshaften" will er führen, und so legt er sich einen Campingbus zu und startet mit unbekanntem Ziel. - Rosemarie Orth will erst etwas für sich tun, später für andere. So entwickelt sich ihr Engagement bei den "Grünen Damen" und die Unterstützung ihrer kranken Tante im Laufe ihres Ruhestandes. Sie spürt, dass sie gegen die Schattenseiten des Single-Lebens im Alter angehen muss.

V-1274

14. Vorsicht Baustelle! - Vom Reparieren, Gesund- und Krankwerden

30 min/f – Hermann Sturm – BRD 2002

Günter Ermel und Franz Kastner starteten mit großen Plänen. Das Haus von Franz Kastner in Schortens wurde bald zur Baustelle. Und auf dem Gartengelände vor den Toren Berlins half Günter Ermel mit, das Haus für den Sohn zu errichten. Doch eine andere Wirklichkeit holt die beiden bald ein: Schlaganfälle bei Franz Kastner und Hautkrebs bei Günter Ermel. Der Berliner besiegt den Krebs, so wie er seit seinem 25. Lebensjahr auch eine rheumatische Krankheit in Schach hält. Franz Kastner legt sein Werkzeug zur Seite. Andere Dinge werden für ihn wichtig: Er genießt die späte Freiheit.

V-1275

15. Lebensträume - Zwischen Wünschen und Pflichten

30 min/f - Ana Rios Garcia – BRD 2002

Sich all die Träume erfüllen, für die man im Berufsleben keine Zeit hatte. Reisen, Sprachen lernen und ein Häuschen auf Mallorca. Marion Darré hat sich viel vorgenommen für den Ruhestand und einiges davon erfüllt. Aber Träume sind oft schöner als ihre Erfüllung … - Gertrud und Günter Kuhlmann wollen nach dem Berufsleben mehr für sich tun, doch sie stehen noch sehr in der Pflicht um ihre Eltern, ihre erwachsenen Kinder und Nachbarn. Sich sozial zu engagieren, ist für sie selbstverständlich, reibt sie aber auch auf. Nach 10 Jahren im Unruhestand sind sie sicher, dass ihnen die Gradwanderung zwischen eigenen Wünschen und den Pflichten gegenüber ihren Nächsten in Zukunft besser gelingen wird.

T h e m e n: Alter

Ab 14.


V-0993

DROP

3 min/f - Bruno Bozzetto - Italien 1993

Trickfilm. - Ein Mann lässt sich anfänglich von den Problemen in seiner Umgebung zum Handeln bewegen. Als diese zunehmen, fühlt er sich so gestört, dass er nicht mehr eingreift - solange bis die Erde zu zerbrechen droht. Da siegt die Einsicht, und er handelt wieder. Plötzlich aber gibt es im Weltall Probleme, und - nicht ohne Schadenfreude - kann der Mann das Werkzeug an Gott auf seiner Wolke weiterreichen.

T h e m e n: Gott, Verantwortung, Umwelt

Ab 14.


V-1071

Drugs suck – the best of

35 min/f – BRD 1996/98

Die zehn besten Clips zum Thema Genuss, Sucht und Drogen aus einem bundesweiten Wettbewerb (BZgA, RTL2, JFF) für Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren. - In kurzen Spots, in Spiel-, Animations- oder Experimentalfilmen sowie in Musikclips visualisieren und inszenieren die Jugendlichen ihre Geschichten und Anliegen und vermitteln damit auch ein authentisches Dokument ihrer Generation.

T h e m e n: Drogen, Alkoholismus, Jugendliche, Medien

Ab 14.


V-0192

Dschungelburger oder Hackfleischordnung international

58 min/f - Peter Heller - BRD 1985

Der Film ist ein Auseinandersetzung mit der Schnellimbiss-Industrie und ihren Fleischbeschaffungs- und Vermarktungsstrategien. Er beschreibt die Stationen eines Teufelkreises, der am Ende zur Vernichtung des Urwalds führt, klimatische Veränderungen heraufbeschwört, die Landwirtschaft ruiniert, Arbeitsplätze vernichtet, die Selbstversorgung der Bevölkerung reduziert und das ökologische Gleichgewicht der Umwelt zerstört. Angesprochen wird auch der Verfall der Esskultur. - Ein engagierter, sachkundiger, parteiischer Film, der den Widerspruch sucht und sein Thema breitenwirksam zur Sprache bringen möchte.

T h e m e n: Dritte Welt, Umwelt, Gesundheit

Ab 14.


V-0613

Du bist Bauer? - Ein Flirt auf dem Lande

45 min/f - KLJB Münster - BRD 1994

Mit einer Geschichte über einen Flirt zwischen einem Bauernsohn aus Dülmen und einer Studentin aus Köln werden die Situation der Landwirtschaft, die Arbeits- und Lebensbedingungen auf dem Lande, die Zukunftschancen der landwirtschaftlichen Betriebe u.ä. zur Sprache gebracht. - Die Autoren - eine Gruppe von Mitgliedern der Kath. Landjugend - wollen mit dem Film auch deutlich machen, warum sie diese Lebensform lieben und diesen Beruf weiter ausüben. (Vgl. auch Video V-0623 "Landwirtschaft in Deutschland".)

T h e m e n: Arbeit, Münster, Jugend, Kirchliche Verbände

Ab 14.


DVD-0093

Du fehlst

5 min/f – Bernd Umbreit – BRD 2005

Der Kurzspielfilm zeigt eine Gruppe junger Menschen am Straßenrand; sie stehen vor einem Kreuz, das die Stelle, am dem ihr Freund bei einem tödlichen Verkehrsunfall starb, markiert. Ihre Gedanken kreisen um die letzten Begegnungen mit dem Toten und um das Erleben seines Todes. – Ein Anspielfilm, der junge Menschen für die Unfallgefahren sensibilisieren will.

T h e m e n: Tod, Jugendliche

Ab 16.


V-0656

Du musst nicht in den Himmel fliegen

25 min/f - Hartwig Weber - BRD 1992

Kinder der Straße in Südamerika. - Der Film erzählt von Kindern und Jugendlichen auf den Straßen von Bogota (Kolumbien): von ihren familiären Verhältnissen und dem Bandenwesen, von Hoffnungslosigkeit und Ausbeutung, von den "Säuberungsaktionen", denen viele der Kinder zum Opfer fallen. (Siehe auch den Film "Cantaré, Cantarás".)

T h e m e n: Dritte Welt, Kinder, Jugendliche

Ab 14.


V-0608

Dunkle Bilder - Wie junge Blinde sehen

43 min/f - Helga Knich-Walter - BRD 1990

Der Film lässt fünf junge Menschen aus Marburg - ehemalige Schüler der Blindenstudienanstalt - zu Wort kommen. Sie erzählen von ihrer Erblindung; davon, wie sie ihr Leben, ihr Studium und ihren Beruf gestalten; aus ihrer Freizeit und von ihren Hobbys. Sie sprechen aber auch über ihre Gefühle und von den Problemen mit den Sehenden und deren Vorurteilen.

T h e m e n: Behinderte

Ab 14.


V-1207

Echo

14 min/f - Frederic Rouller-Gall - Belgien 1999

Ein altes belgisches Ehepaar besteigt einen Zug. Er ist taub, sie blind. Sie fahren in die Schweiz; dort will sich der Mann am Gehör operieren lassen. Wahrend der Zugfahrt wird ihre Geschichte in Rückblenden und vielen Erinnerungssplittern erzählt: Beide sind Opfer von medizinischen Experimenten, die sie im KZ über sich ergehen lassen mussten; dabei haben sie sich auch kennengelernt. Am Ziel der Reise wird die Operation am Ohr erfolgreich sein. Doch das ist nicht das Ende des Leides: im Nachbarbett liegt ein Junge aus Ruanda - ein Opfer des dortigen Krieges. - Ein beeindruckender Kurzspielfilm über das Leid und die Erinnerung. (Zum Teil im frz. Original mit dt. Untertiteln.)

T h e m e n: Nationalsozialismus, Leid

Ab 16.


V-0876

Ecstasy - Am Glück verschluckt

15 min/f - Frank Beckmann - BRD 1997

In vier Abschnitten geht der Film dem "Ecstasy-Phänomen" nach. Im ersten Teil wird über Herkunft, Herstellung, Wirkung und Verbreitung der Modedroge informiert. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht ein 14jähriger Junge, der kontinuierlich Ecstasy-Tabletten einnimmt. Jugendliche, die in einer Therapieeinrichtung leben, berichten im dritten Teil von ihren Drogenerfahrungen und ihren Wunsch, "clean" zu werden. Im letzten Teil wird ein Projekt von Frankfurter Schülern vorgestellt, die ihre Mitschüler von der Drogenszene bewahren wollen und auf Therapiemöglichkeiten hinweisen.

T h e m e n: Drogen, Jugendliche

Ab 14.


V-0096

Edith Stein

12 min/f - Karl Kleiner - BRD 1986

Kurzbiographie (mit Akzent auf der religiösen und spirituelllen Entwicklung), aus Originalfotos zusammengefügt.

T h e m e n: Persönlichkeiten/Heilige, Orden, Nationalsozialismus

Ab 14.


V-1301

Edith Stein - Stationen einer Suche

20 min/f - Bettina Schimak - Österreich 1998

Das Porträt skizziert anhand von altem Bildmaterial und Statements den Lebensweg der 1942 in Auschwitz ermordeten und 1998 heilig gesprochenen Edith Stein. "Stationen einer Suche" sind einerseits die Orte, an denen sie gelebt und gewirkt hat, anderseits ihre Auseinandersetzung mit ihren jüdischen Wurzeln und ihrer Zuwendung zum Christentum.

T h e m e n: Persönlichkeiten/Heilige

Ab 14.


V-0493

Ego

11 min/f - Bruno Bozzetto - Italien 1969

Zeichentrickfilm. - Ein Mann am Arbeitsplatz mit scheinbar sinnlosen Aufgaben. Abends kommt es nach Hause, wird von seinem Hund stürmisch, von seiner Frau wie nebenbei begrüßt. Abendbrot und Fernsehen und schließlich Nachtruhe. Der Schlafende träumt: Er wandelt sich zum Supermann, dann zum Diktator. Sexuelle Wunschträume werden sichtbar. Der Traum ist zu Ende, er wacht auf, und der Alltag verläuft in gewohnten Bahnen.

T h e m e n: Individualität, Arbeit, Sinn des Lebens, Männer

Ab 16.


DVD-0229

Die Ehe

16 min/f – Max Kronawitter – BRD 2007

Am Beispiel eines Tierärzteehepaars und seiner Trauung will der Film verdeutlichen, was eine kirchliche Ehe vom „Gang zum Standesamt“ unterscheidet. Darüber hinaus versucht er, die wesentlichen Elemente einer kirchlichen Trauung in ihrem Symbolgehalt zu erschließen und die Theologie dieses Sakramentes darzustellen. - Zusätzliche Arbeitsmaterialien auf der DVD.

T h e m e n: Ehe

Ab 16.


V-1385

Ehrenamt: Volunteers are Shining Stars

31 min/f – Christa Donner – BRD 2004

Das Ehrenamt nimmt einen immer wichtigeren Platz in unserer Gesellschaft ein, wird gefördert, organisiert und diskutiert. In diesem Film werden Beispiele dafür gezeigt; einige der engagierten Jugendlichen kommen zu Wort. Experten informieren u.a. über die Notwendigkeit, ehrenamtliche Arbeit professionell zu managen, sie zu zertifizieren, oder über die Zusammenhänge zwischen Ehrenamt und beruflicher Qualifizierung. Auch das Thema "Ehrenamt und Arbeitslosigkeit" ist wichtig, denn in Zeiten knapper Kassen besteht die Gefahr, Ehrenamtliche als Ersatz für bezahlte hauptamtliche Arbeitskräfte zu benutzen.

T h e m e n: Arbeit, Nächstenliebe, Jugendliche

Ab 14.


V-0978

Der Eid

10 min/sw - Tjebbo Penning - Niederlande 1997

Nach einer wahren Begebenheit (Oklahoma 1995) inszenierter, mehrfach ausgezeichneter Kurzspielfilm: Ein zum Tod verurteilter Gefangener versucht sich kurz vor seiner Hinrichtung in seiner Zelle aufzuhängen. Der herbeigerufene Arzt unternimmt alles, um den Todeskandidaten ins Leben zurückzuholen. Dann betreut er ihn bis zur Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl und bestätigt schließlich, dass der Tod eingetreten sei. - Ein eindringlicher Film über den Hippokratischen Eid und die Verpflichtung, Leben zu erhalten.

T h e m e n: Todesstrafe, Ethik

Ab 14.


V-0341

Eigentlich wollt' ich sterben

40 min/f - M. Pfeil/R. Gerle - BRD 1989

Der Film lässt Drogenabhängige zu Wort kommen, die sich einer Therapie unterziehen. In ihren Reflexionen und Erinnerungen an den eigenen Lebensweg werden Hintergründe und Ursachen des Drogenkonsums deutlich. Es entstehen authentische Lebensbilder von jungen Menschen, die entschlossen sind, von der Droge loszukommen.

T h e m e n: Drogen

Ab 14.


V-1340

Einen Schritt weiter

44 min/f - Nick Hanke/Rico Tscharntke - BRD 2002

Die Regisseure begleiten mit einer versteckten Kamera den Asylbewerber Eben M. aus Kamerun auf seinen alltäglichen Wegen in Thüringen. Er erzählt von seiner Flucht und von den Erfahrungen mit den Behörden, während die Kamera hautnah dabei ist, wenn er in der Disco oder im Supermarkt mit dem ganz normalen Rassismus im Alltag konfrontiert wird. Verzahnt sind diese Aufnahmen mit den Beobachtungen eines Workshops zu 'blue eye - brown eye', den ein Lehrer mit Jugendlichen in einer Stendaler Berufsschulklasse durchführt. Durch das Ineinander von Realität und Workshop werden Gründe für Verhaltensweisen wie Diskrminierung transparenter gemacht.

T h e m e n: Ausländer, Vorurteil, Rassismus

Ab 16.




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