Soziale Kompetenz Modul Konflikt



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Soziale Kompetenz

Modul Konflikt

© Fachhochschule Oberösterreich



2.1 Inhalte von Modul „Konflikt“

•  Einführung Konflikt

•  Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen 

•  Modell der Konfliktdynamik nach Glasl

•  Eskalationsstufen von Konflikten nach Glasl

•  Konfliktstile

•  Werkzeuge zum konstruktiven Bewältigen von Konflikten und zur Prävention von Konflikten

2.2 Zu erwerbende Kompetenzen

Die Teilnehmer/-innen entwickeln eine Sensibilität hinsichtlich des Konfliktverhaltens und  erkennen eige-

ne  Stärken  und  Schwächen    darin.  Sie  lernen  sich  in  die  Position  anderer  (Kolleg/-innen,  Vorgesetze/-r, 

Mitarbeiter/-innen) zu versetzen und Wahrnehmungspositionen bewusst flexibel – je nach Anforderungssitu-

ation einzusetzen.

Dadurch sind die Teilnehmer/-innen in der Lage mit Mitarbeiter/-innen und/oder Kolleg/-innen effizienter zu-

sammenzuarbeiten, weil Konflikte konstruktiv reflektiert und bewältigt werden können.  

2  Überblick

Autorin: Mag.

a

 Roswitha Mayr, Lektorat Roswitha Hölzl, MSc, Projektleitung: Prof.

in

 (FH) Dr.

in

 Irene Hiebinger



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Literatur

EISEnMAnn, SAnDRA (2007): Soziale Kompetenz. CD-Trainingskonzept. managerSeminare, Bonn.

EMMRICH, FRIEDRICH-KARL und KOCH, nORMAn (2002): Professioneller Umgang mit Konflikten. Verlag 

moderne Industrie, München.

FEUSTEL, BERT und KOMAREK, IRIS (2006): nLP-Trainingsprogramm. Südwest, München.

KLUTMAnn, BEATE (2006): Führung: Übungen für das Training mit Führungskräften. Windmühle, Hamburg.

GLASL, FRIEDRICH (2004): Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Bera-

ter. 8. aktualisierte und er-gänzte Auflage; Haupt, Bern, Stuttgart und Wien.

GLASL, FRIEDRICH (2006a): Konfliktfähigkeit statt Streitlust! Die Chance, zu sich selbst und zueinander zu 

finden. 2. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach.

GLASL, FRIEDRICH (2006b): Selbsthilfe in Konflikten. Konzepte. Übungen. Praktische Methoden. 5. überar-

beitete und erweiterte Auflage,  Freies Geistesleben, Stuttgart.

GROSSE BOES,  STEFAnIE und KASERIC, TAnJA (2008): Trainer-Kit. Die wichtigsten Trainings-Theorien, 

ihre Anwendung im Seminar und Übungen für den Praxistransfer. managerSeminare, Bonn.

HAESKE, UDO (2008): Team- und Konfliktmanagement. Teams erfolgreich leiten. Konflikte konstruktiv lösen. 

3. Auflage, Cornelsen Scriptor, Berlin.

LEHnER,  MARTIn und FREDERSDORF,  FREDERIC  (2003):  Fachtrainings  erfolgreich  gestalten.  Praxis-

handbuch für Trainer, Führungskräfte und Experten. Haupt, Bern.

MAHLMAnn, REGInA (2001): Konflikte managen. 2. Auflage, Beltz, Weinheim.

PESEnDORFER, BERnD (1995): Konflikt-Management als angewandte Dialektik. In: Voß, Bärbel [Hrsg.]: 

Kommunikations- und Verhal-tenstrainings. Hogrefe, Göttingen, S. 164-183.

REDLICH, ALExAnDER (1997): Konflikt-Moderation. Handlungsstrategien für alle, die mit Gruppen arbeiten. 

Windmühle, Hamburg.

SCHREyöGG, ASTRID (2002): Konfliktcoaching. Anleitung für den Coach. Campus Fachbuch, Frankfurt. 

SCHULZ VOn THUn, FRIEDEMAnn, RUPPEL, JOHAnnES und STRATMAnn, ROSWITHA (2003): Mit-

einander Reden: Kommunikationspsychologie für Führungskräfte. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg.

SCHULZ, ROLF (2007): Toolbox zur Konfliktlösung. Konflikte schnell erkennen und erfolgreich bewältigen. 

Eichborn, Frankfurt.

SCHWARZ, GERHARD (2005): Konfliktmanagement. Konflikte erkennen, analysieren, lösen. 7. erweiterte 

Auflage, Gabler, Wiesbaden.

THOMAS, KEnnETH W. (1976): Conflict and Conflict Management. In: Dunette, M.D. [Hrsg.]: Handbook of 

industrial and organizational psychology. Vol. 3, 2. Auflage, Consulting Psychologists Press, Palo Alto. 

THOMAS, KEnnETH W. (ohne Jahresangabe): Making Conflict Management a Strategic Advantage. White 

Paper Conflict. Edmonton: Vopel, Klaus W. (2008): Kreative Konfliktlösung. Spiele für Lern- und Ar-

beitsgruppen. 3. Auflage, iskopress, Salzhausen. 



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3.1 Einführung Konflikt

3.1.1 Ziele

•  Die Teilnehmer/-innen lernen die Bedeutung des Konfliktbegriffes und die zwei Seiten von Konflikten ken-

nen. 

•  Sie erarbeiten eine Konflikt-Definition im Gruppenkonsens und identifizieren typisches eigenes Konflikt-



verhalten. 

•  Auf Basis des Eisbergmodells lernen die Teilnehmer/-innen Konflikte zu deuten. 

•  Die Teilnehmer/-innen erfahren die Sinnhaftigkeit von Konflikten. 

•  Eigene bereits erlebte Konflikte werden Konfliktarten zugewiesen, um diese später einer Bearbeitung 

zugänglich zu machen. 

•  Verschiedene Ursachen von Konflikten im Arbeitsleben sind bekannt und können in der Folge bearbeitet 

werden.

3.1.2 Zeit

•  5 Minuten (Einstieg)

•  45 Minuten (Übung: Brief an eine/n Außerirdische/n) 

•  20 Minuten (Input: Eisbergmodell und Sinn von Konflikten)

•  5 Minuten (Input: Arten von Konflikten)

•  30 Minuten (Input: Konflikttypen inkl. Transferaufgabe)

•  60 Minuten (Übung Vor- und nachteile von Konflikten)

•  5 Minuten (Input: Ursachen von Konflikten)



3.1.3 Materialien

•  Für die Übung Brief an eine/-n Außerirdische/-n ein Flip-Chart, welches Sie in acht Spalten aufteilen und 

oben in jede Spalte die Buchstaben von A bis H schreiben

•  Handout „Konflikttypen“

•  Pro Gruppe eine Pinnwand mit dem Raster Konflikte als Krise oder Chance

3.1.4 Ablauf 

Input zum Einstieg 

„Mit Konflikten umzugehen ist eine notwendigkeit in jedem menschlichen Zusammenleben.  So sind Konflikte 

ein wesentlicher Bestandteil des Lebens überhaupt – nicht selten werden Konflikte als eine Triebfeder von 

Entwicklung bezeichnet. Es geht also nicht darum Konflikte aus unserem Leben zu verbannen, sondern einen 

adäquaten Umgang mit Konfliktsituationen zu üben. In diesem Rahmen soll es Impulse für einen konstruktiven 

Umgang mit Konflikten geben. Ein breites Angebot an spezifischen Seminaren, Mediation, Coaching und 

Therapieansätzen stehen am Markt zur Verfügung, um in diesem Bereich zu lernen. 

Der Begriff Konflikt entstammt dem lateinischen Wort confligere und bedeutet aneinander geraten oder kämp-

fen. In der Wissenschaft gibt es eine Vielzahl an Definitionen.  Konflikte haben prinzipiell viele Facetten. Ähn-

lich verhält es sich mit den Konfliktursachen. Eine Konfliktursache kann alles und jedes sein (vgl. Schwarz, 

2005). Vergegenwärtigen wir uns nur, aus welchen angeblichen „Kleinigkeiten“ ein Konflikt entstehen kann.“ 

(Zeit: 5 Minuten)

 

3  Ablauf des Moduls „Konflikt“

Autorin: Mag.

a

 Roswitha Mayr, Lektorat Roswitha Hölzl, MSc, Projektleitung: Prof.

in

 (FH) Dr.

in

 Irene Hiebinger





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